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Liebe Leser*innen,

wie Erinnern wir morgen? Wie rufen wir uns das barbarische Unrecht der NS-Zeit ins Bewusstsein, welchen Handlungsbedarf leiten wir heute daraus ab, wo rezipieren wir Fakten und Geschichten und wie tauschen wir uns dazu aus?

Mit Blick auf junge Menschen in unserem Land werden diese Fragen noch drängender: Wie erinnern an etwas, das 60, 70 oder 80 Jahre vor der eigenen Geburt stattfand? Von dem kaum noch jemand persönlich berichten kann? Und was, wenn die eigene Familiengeschichte in einem anderen Land begonnen hat?

Wir als Stiftung EVZ glauben, dass es für das Erinnern von Morgen ein „Update“ braucht. Dazu gehört es etwa, junge Menschen in die Projektgestaltung einzubeziehen, Jugendliche in ihrer Sprache und auf ihren Plattformen anzusprechen.

Was wir vorhaben und wie Sie teilhaben können? Lesen Sie unter anderem in folgendem Newsletter – viel Freude dabei.

Ihre Dr. Andrea Despot

Neues aus der Stiftung EVZ

20 Jahre Stiftung EVZ – Jugendbereich stellt sich neu auf

20 Jahre Stiftung EVZ – Jugendbereich stellt sich neu auf

Das vielfältige Engagement der Stiftung EVZ für junge Menschen wird enger verzahnt, um Kompetenzen zu bündeln, Synergien zu generieren und Themen und Formate bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. In die beiden vom Auswärtigen Amt geförderten Programme JUGEND erinnert und MEET UP! Östliche Partnerschaft fließen die Erfahrungen aus der bisherigen Fördertätigkeit im internationalen Austausch ein. Zum Festjahr „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ führt die Stiftung EVZ die partizipative Jugendkampagne #tsuzamen durch. So entstehen im Sinne des Stiftungsauftrages Impulse für eine zeitgemäße historisch-politische Bildung und vielfältige Austauschangebote für junge Menschen.

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#WeRememberEveryday: Tägliches Engagement für Überlebende der NS-Verfolgung

#WeRememberEveryday: Tägliches Engagement für Überlebende der NS-Verfolgung

Nikita (15) und Gita (82) aus Israel zeigen, dass Freundschaften auch in Zeiten der Kontaktbeschränkungen entstehen können: Da sich Holocaust-Überlebende und Schüler*innen momentan nicht persönlich begegnen können, telefonieren die beiden regelmäßig. Wie sich Projektträger*innen der Stiftung EVZ in Israel, Polen, Serbien und weiteren Ländern und Projekten – täglich und während der Pandemie – engagieren, berichtet die Instagram-Aktion #WeRememberEveryday.

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Förderprogramm „Sogidarity“ erfolgreich beendet

Förderprogramm „Sogidarity“ erfolgreich beendet

Von 2015 bis Anfang 2021 hat die Stiftung EVZ ihre Aktivitäten zur Durchsetzung der Menschenrechte für LSBTI+ im Förderprogramm „Sogidarity. Gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität“ gebündelt. Ko-finanziert wurde das Programm von der Dreilinden gGmbH bis 2018. Mit dem Programm gelang es, Allianzen zwischen LSBTI+-Organisationen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft sowie relevanten Berufsgruppen aufzubauen und zu stärken. 23 Projekte in Deutschland und Osteuropa wurden mit insgesamt 1,2 Millionen Euro gefördert und länderübergreifend vernetzt. Das Programm leistete damit einen Beitrag, LSBTI+ in ihren Ländern sichtbarer zu machen.

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Doppelt diskriminiert: Sinti*ze und Rom*nja in der Corona-Pandemie

© Romano Drom Hagen e.V.

Doppelt diskriminiert: Sinti*ze und Rom*nja in der Corona-Pandemie

Etwa zehn bis zwölf Millionen Sinti*ze und Rom*nja leben in Europa. Sie sind die größte und am stärksten von struktureller Diskriminierung und Armut betroffene Minderheit des Kontinents. In der Corona-Pandemie hat sich ihre Lebenssituation zusätzlich verschärft, sie wurden und sind Opfer öffentlicher Stigmatisierung. Dagegen engagiert sich die Stiftung EVZ: Seit vielen Jahren fördert sie Projekte gegen Antiziganismus und für mehr Teilhabe. Ein Ansatz, der sich gerade auch in der Krise bewährt, wie ein Beispiel aus Hagen zeigt.

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Grundsätze guter Stiftungspraxis

Grundsätze guter Stiftungspraxis

Die Stiftung EVZ hat die Grundsätze guter Stiftungspraxis des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen nun auch formal in ihrem Handeln verankert. „Die Grundsätze sind für uns eine Orientierungsmarke bei der Entwicklung unserer Zukunftsagenda“, so Dr. Andrea Despot, Vorstandsvorsitzende. Die 20 Grundsätze formulieren einen Handlungsrahmen für Stiftungen in der Gesellschaft, für die handelnden Personen der Stiftung und zur Vermeidung von Interessenskonflikten. Sie wurden 2019 um Grundsätze zu Diversität, Nachhaltigkeit, technologischem Wandel und internationalem Wirken ergänzt.

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Neues aus der Förderung

RomnoKher Studie: Rom*nja und Sinti*ze weiter in Bildungschancen benachteiligt

RomnoKher Studie: Rom*nja und Sinti*ze weiter in Bildungschancen benachteiligt

Die „RomnoKher-Studie 2021. Ungleiche Teilhabe. Zur Lage der Sinti und Roma in Deutschland“ untersucht Erfahrungen und Qualifikationen von Sinti*ze und Rom*nja von der Kita bis zur Berufsausbildung. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Bildung von Rom*nja und Sinti*ze im schulischen Bereich deutlich, im Ausbildungsbereich hingegen nur leicht verbessert hat. Im Vergleich zur Vorgängerstudie 2011 hat sich ihr Anteil an Abiturient*innen von 2 auf 17 Prozent erhöht. Demgegenüber fiel der Anteil der Sinti*ze und Rom*nja ohne Schulabschluss von 55 auf unter 15 Prozent. Der Unterschied zur Gesamtbevölkerung ist dennoch signifikant: Der Anteil von Erwachsenen ohne Schulabschluss liegt heute bei 5 Prozent. RomnoKher hat zudem in zehn Empfehlungen – von Schulcurricula bis Bildungsfonds – aufgezeigt, wie die Chancenungleichheit behoben werden kann.

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Neue Projekte für Überlebende des Genozids an den Roma „Latscho Diwes“

© Galina Jurtschenko

Neue Projekte für Überlebende des Genozids an den Roma „Latscho Diwes“

„Ohne das Seminar hätte ich mich nie getraut, einen Antrag zu stellen“, so Lubov Tyrpak. Die Mediatorin aus Peretschyn war Teilnehmerin eines Seminars zur Projektplanung für fünf lokale Rom*nja-Vereine aus Transkarpatien. Dieses wurde von der Stiftung EVZ gemeinsam mit der NGO „Roma of Ukraine Ternipe“ im Dezember 2020 durchgeführt. Die ersten Projekte in Peretschyn, Mukatschiw und Wynohradiw starten im März. 45 NS-Opfer erhalten Unterstützung beim Zugang zur staatlichen medizinischen Versorgung und Hilfen wie Lebensmittel, Medikamente, Brennholz und Hausreparaturen. Ziel ist darüber hinaus auch soziale Teilhabe zu schaffen und die Isolation der hochbetagten Menschen zu verringern.

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local.history: Von Erinnerungen, Geschichten und Orten…

local.history: Von Erinnerungen, Geschichten und Orten…

Gemeinsam mit Jugendlichen erarbeitet das historische Museum von Bosnien und Herzegowina eine Ausstellung zur Situation der Jugend zwischen 1941 und 1945. Das Textilmuseum im polnischen Łódż präsentiert eine Schau über Helena Bohle-Szacka, eine Künstlerin – und KZ-Überlebende. Mit dem local.history Ansatz unterstützt die Stiftung EVZ Projekte, die sich regional und lokal mit NS-Geschichte auseinandersetzen und sie aufarbeiten. 2020 wurde erstmals eine europaweite Ausschreibung für nichtdeutsche Antragsteller*innen veröffentlicht. Aus den über 200 Projektideen von Norwegen bis Albanien wurden 20 Projekte ausgewählt.

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Homeschooling mit Zeitzeugeninterviews zur NS-Zwangsarbeit

© Lernen mit Interviews: Zwangsarbeit 1939–1945

Homeschooling mit Zeitzeugeninterviews zur NS-Zwangsarbeit

Digitale Lehr- und Lernformate erleben derzeit einen Boom. So erreichte das Angebot „Lernen mit Interviews: Zwangsarbeit 1939–1945“ im vergangenen Jahr über 1.000 neue Nutzer*innen. Die Online-Anwendung thematisiert in Kurzfilmen und Hintergrundmaterialien die Lebensgeschichten ehemaliger NS-Zwangsarbeiter*innen.
Das Angebot ist sowohl im Klassenraum als auch zu Hause über alle Browser und Geräte zu bedienen und eignet sich damit gut für das Distance Learning.

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Publikation „Erinnern und Vergessen“

© Hentrich & Hentrich

Publikation „Erinnern und Vergessen“

Der Tagungsband zur von der Stiftung EVZ geförderten Konferenz „Erinnern und Vergessen“ ist Ende 2020 erschienen: Die Beiträge reflektieren die Konsequenzen individuellen und gesellschaftlichen Verarbeitens der Erinnerungen an den Nationalsozialismus und die Shoah sowie der daraus resultierenden Traumata und dem Umgang damit.
An der Konferenz der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland nahmen 200 Teilnehmende aus mehr als 15 Ländern im Dezember 2019 teil. Sie tauschten sich über die psychosoziale Arbeit mit Überlebenden der Shoah und ihren Nachkommen aus.

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Gewinner-Ideen „Inicjator PoMocy“ - Unterstützung von Überlebenden in Polen

© Fundacja Stocznia

Gewinner-Ideen „Inicjator PoMocy“ - Unterstützung von Überlebenden in Polen

Mit „Masterpiece“ und „Playing Stories“ gewannen Ideen, die den generationsübergreifenden Austausch, Spaß und das Teilen von Geschichten kreativ verbinden. Der sensible Ansatz von „Goodbyes. Let’s talk about important things“ bietet den Hochbetagten eine Hilfestellung beim Ordnen ihrer Angelegenheiten. Die Idee „emPOWERment Academy“ überzeugte durch das Konzept einer individuellen Betreuung von Überlebenden der NS-Verfolgung.

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Auswirkungen der Pandemie auf Überlebende von NS-Verfolgung

© Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte

Auswirkungen der Pandemie auf Überlebende von NS-Verfolgung

Die hochbetagten Überlebenden von NS-Verfolgung sind von der Covid-19-Pandemie besonders betroffen. Mitarbeitende aus sozialen Projekten für Überlebende berichteten bei einem digitalen Erfahrungsaustausch des Bundesverbandes Information & Beratung für NS-Verfolgte von ihren Initiativen, um der um sich greifenden Vereinsamung vorzubeugen: Sie führen regelmäßige Telefonate, versenden kleine Aufmerksamkeiten oder machen Besuche am Fenster. Einen besonderen Erfolg konnte die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. vermelden, welche in Frankfurt ein mobiles Impfzentrum für Überlebende organisiert hat. Die Stiftung EVZ fördert elf Projekte für Überlebende in Deutschland und wird kurzfristig Mittel zur Verfügung stellen, um auf zusätzlichen Bedarf zu reagieren.

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Neue Wege der Vermittlung von NS-Unrecht: „Behind the Scenes – Nuremberg ’34“

© Museen der Stadt Nürnberg, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände; Zeichnung: Hamed Eshrat

Neue Wege der Vermittlung von NS-Unrecht: „Behind the Scenes – Nuremberg ’34“

Serious Games sind Computerspiele, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Bildung und Informationen spielerisch zu vermitteln. Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg stellte im März das Projekt „Behind the Scenes – Nuremberg ’34“ vor: Im Zentrum der Handlung steht der Reichsparteitag 1934. Die Spieler*innen folgen den In-Game-Characters, die auf authentischen Zeitzeugenberichten und Dokumenten beruhen, und erfahren dabei das historische Ereignis aus individuellen Blickwinkeln.

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Zeit für Zahlen, Daten und Fakten

Zeit für Zahlen, Daten und Fakten

5 Roundtable mit 72 Teilnehmenden aus 14 Ländern. Dank an alle Partner*innen, welche die Stiftung EVZ auf dem Weg zur Zukunftsagenda unterstützen!



Termine

21./22. MÄRZ 2021: SYMPOSIUM „ZWISCHENZEITEN: ZUR JÜDISCHEN DIASPORA IN EUROPA“

21./22. MÄRZ 2021: SYMPOSIUM „ZWISCHENZEITEN: ZUR JÜDISCHEN DIASPORA IN EUROPA“

Das Jüdische Museum Frankfurt nimmt eine Bestandsaufnahme jüdischen Lebens in Europa vor: Ist Europa ein kultureller und politischer Raum, in dem sich jüdisches Leben bestmöglich entfalten kann? Welche Rahmenbedingungen sind für ein selbstbestimmtes jüdisches Leben notwendig? Dr. Diana Pinto, Prof. Dr. Dr. Michel Friedmann und Prof. Dr. Fania Oz-Salzberger sind einige der Expert*innen, die im Livestream der Tagung zu erleben sind. Die Teilnahme ist kostenlos.

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25./26. März 2021: Das virtuelle Erinnern. Gedenkstättenarbeit und digitale Medien

© Aureliusz Marek Pedziwol

25./26. März 2021: Das virtuelle Erinnern. Gedenkstättenarbeit und digitale Medien

Wie verändern sich Methoden, Austausch und Erkenntnis, wenn reale Begegnungen nicht möglich sind? Was bedeutet das für die historisch-politische Erinnerungsarbeit? Welche Chancen bieten sich in der Online-Kommunikation? Welche Zielgruppen werden neu erschlossen – und wer kann oder will sich nicht an virtuellen Formaten beteiligen? Zum 18. Ost-West-Europäischem Gedenkstättentreffen Kreisau werden unter dem Thema „Das virtuelle Erinnern Gedenkstättenarbeit und digitale Medien“ diese Fragen diskutiert. Anmeldungen sind bis 22. März möglich.

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5. Mai 2021: Launch von MEMO Deutschland – Multidimensionaler Erinnerungsmonitor

5. Mai 2021: Launch von MEMO Deutschland – Multidimensionaler Erinnerungsmonitor

MEMO Deutschland ist die einzige repräsentative Studie darüber, wie sich Erinnerungskultur in den Wahrnehmungen und Erfahrungen der Bürger*innen widerspiegelt. Am 5. Mai wird die vierte Ausgabe von MEMO durch das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld vorgelegt. Prof. Andreas Zick, Leiter des Instituts, und Dr. Andrea Despot, Vorstandsvorsitzende der Stiftung EVZ, stellen die Ergebnisse vor.

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Ausstellungen

Online-Ausstellung „Das Gras war hoch“

© Lesya Kharchenko

Online-Ausstellung „Das Gras war hoch“

Ein flüchtiger Blick durchs Fenster, eine innige Umarmung – die ukrainische Fotografin Lesya Kharchenko nimmt mit auf eine Reise zu Erinnerungen von Überlebenden der NS-Verfolgung: Über 30 Porträts und Zitate zeigen, wie lebendig das Erlebte für sie bis heute ist. Das wird auch im Titel der Ausstellung deutlich – das Zitat stammt von einer Romnja, die berichtet, wie sie sich während des Krieges im Gras verstecken musste, um zu überleben.

Zur Online-Ausstellung von 12 Porträts (auf Englisch) >

Ausschreibungen

Bis 11. Mai 2021: Ausschreibung von Treffpunkt Dialog in Russland

© Sigrun Döring

Bis 11. Mai 2021: Ausschreibung von Treffpunkt Dialog in Russland

Für die Unterstützung von Projekten für Überlebende der NS-Verfolgung stellt die Stiftung EVZ in diesem Programm insgesamt 300.000 Euro zur Verfügung. Bewerben können sich NGOs aus ganz Russland. Das Programm wird von der „Wohltätigen Stiftung zur Entwicklung der Philanthropie“ (KAF) in Moskau umgesetzt.

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Bis 02. Mai 2021: MEET UP! Youth for Partnership

Bis 02. Mai 2021: MEET UP! Youth for Partnership

In ihrem neuen Jugendprogramm MEET UP! Youth for Partnership, aus Mitteln des Auswärtigen Amtes, fördert die Stiftung EVZ internationale Austauschprojekte und Beteiligungsformate für junge Menschen und die Qualifikation und Vernetzung von Fachkräften aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, der Republik Moldau, der Ukraine und Deutschland.
Am 15. März 2021 startete die erste Ausschreibung für digitale und hybride internationale Jugendbegegnungen und ein Job Shadowing-Programm für Antragsteller*innen aus Belarus, Georgien, der Ukraine und Deutschland.

Zur Ausschreibung >

BIS 11. MAI 2021: LOKALE BÜNDNISSE FÜR ÜBERLEBENDE DER NS-VERFOLGUNG IN DEUTSCHLAND

© Michal Czarnecki

BIS 11. MAI 2021: LOKALE BÜNDNISSE FÜR ÜBERLEBENDE DER NS-VERFOLGUNG IN DEUTSCHLAND

Bis zu 200.000 Euro stellt die Stiftung für eine Pilotförderung von drei lokalen Bündnisprojekten für Überlebende der NS-Verfolgung zur Verfügung.
In Deutschland leben heute noch mehrere zehntausend Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt und entrechtet wurden. Oft beschränken sich ihre sozialen Kontakte auf Mitarbeiter*innen von Institutionen und Vereinen, die dank traumasensibel geschultem Personal das Vertrauen der Überlebenden gewinnen konnten. Mittels der Förderung will die Stiftung Modellprojekte entwickeln für ein breiteres Engagement für Überlebende der NS-Verfolgung in der lokalen Zivilgesellschaft und die dafür erforderliche fachliche Qualifizierung.
Am 22. März von 10 bis 12 Uhr veranstaltet die Stiftung ein Webinar zur Antragsberatung.

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Ab April 2021: Ausschreibung des Förderprogramms „Wir sind da!“

Ab April 2021: Ausschreibung des Förderprogramms „Wir sind da!“

Im April wird das Förderprogramm „Wir sind da! Unterstützung für Überlebende des Nationalsozialismus“ in der Ukraine zum dritten Mal ausgeschrieben. Das Programm leistet einen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe und zur bedarfsgerechten Versorgung der Überlebenden. NGOs in der Ukraine, die für und mit Überlebenden arbeiten, können sich bewerben. Gefördert werden etwa gesellige Treffen oder die Unterstützung mit Hygieneartikeln. Die aktuell geförderten Projekte steuern wegen der pandemiebedingten Einschränkungen um und bieten z.B. telefonische Beratung an.

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Katrin Kowark
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