Newsletter 03/2016

Inhalt

"Latscho Diwes" Ein Förderprogramm für Überlebende des Genozids an den Roma

Die Roma in Osteuropa, insbesondere die Überlebenden der NS-Verfolgung, leben zumeist in Armut und sind gesellschaftlich ausgegrenzt. Die Stiftung EVZ fördert seit vielen Jahren humanitäre Projekte für die vor 1945 geborenen Roma. Mit dem Programm "Latscho Diwes" stärkt die Stiftung ihr bisheriges Engagement für diese Zielgruppe. Die erste Ausschreibung richtet sich an NGOs aus Belarus, Estland, Lettland, Litauen, Moldawien, Russland und der Ukraine.
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Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Dietrich Wolf Fenner
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Lindenstr. 20-25
10969 Berlin
fenner(at)stiftung-evz.de
www.stiftung-evz.de
www.facebook.com/stiftungevz



Aktuelle Ausschreibungen

EUROPEANS FOR PEACE: DISKRIMINIERUNG: AUGEN AUF! Projekte über Ausgrenzung

EUROPEANS FOR PEACE: DISKRIMINIERUNG: AUGEN AUF! Projekte über Ausgrenzung

Internationale Austauschprojekte für Jugendliche aus Deutschland und den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas sowie Israel stehe im Fokus des Programms EUROPEANS FOR PEACE. Schulen und außerschulische Bildungsträger sind aufgerufen, sich in internationaler Partnerschaft um die Förderung ihres gemeinsamen Vorhabens in den Jahren 2017 und 2018 zu bewerben. EUROPEANS FOR PEACE stärkt das geschichtsbewusste Engagement Jugendlicher für Menschenrechte und Völkerverständigung. Das Thema der Ausschreibung lautet "DISKRIMINIERUNG: AUGEN AUF! Projekte über Ausgrenzung". Bewerbungsfrist ist der 1. Dezember 2016.
Das Antragsformular kann ab September hier heruntergeladen werden.

Hosenfeld-Szpilman-Preis

Hosenfeld-Szpilman-Preis

Die Leuphana Universität Lüneburg schreibt zum siebten Mal den Hosenfeld/Szpilman-Gedenkpreis aus, mit dem sie ethisches Widerstandshandeln während des Nationalsozialismus in den Blick der Öffentlichkeit rücken möchte. Der Preis ist mit 7.500 € dotiert und wird von der Stiftung EVZ zum zweiten Mal gefördert. Eingereicht werden können musikwissenschaftliche Untersuchungen oder künstlerische Projekte, die sich mit den Kompositionen und dem musikalischen Schaffen von Wladyslaw Szpilman auseinandersetzen. Außerdem werden wissenschaftliche Arbeiten oder künstlerische Projekte berücksichtigt, die sich dem Schaffen von Musikerinnen und Musikern widmen, die vom nationalsozialistischen Regime verfolgt wurden. Auch historische, kultur- oder geisteswissenschaftliche Arbeiten zu zivilem Widerstand gegen die nationalsozialistische Verfolgung und Unterdrückung können eingereicht werden. Schließlich werden wissenschaftliche Projekte auf dem Feld der Pädagogik, die einen substanziellen Beitrag zur Beförderung von Zivilcourage leisten oder auf eindrückliche Weise die deutsch-polnischen Beziehungen fördern, ausgezeichnet. Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2016.
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Call for Participation: Verortung von videographierten ZeitzeugInnen-Interviews mit Opfern des Nationalsozialismus in Bildungsangeboten

Call for Participation: Verortung von videographierten ZeitzeugInnen-Interviews mit Opfern des Nationalsozialismus in Bildungsangeboten

Das Vernetzungstreffen wird von der Stiftung EVZ gefördert. Die Veranstaltung findet im Januar 2017 statt und wird von erinnern.at durchgeführt. Interessierte können sich bis zum 15. Oktober 2016 bewerben.
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Neues aus der Förderung

Lebendiger Geschichtsunterricht und digitales Lernen

Lebendiger Geschichtsunterricht und digitales Lernen

Am 27. Juni 2016 wurde im Rahmen einer Veranstaltung in der Refik-Veseli-Schule in Berlin-Kreuzberg die neue Online-Lernumgebung "Lernen mit Interviews: Zwangsarbeit 1939-1945" vorgestellt. Das Unterrichtsangebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren. Über 20 Millionen Menschen mussten für das nationalsozialistische Deutschland Zwangsarbeit leisten. In der Online-Anwendung berichten sieben ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter unterschiedlicher Opfergruppen von ihrer Kindheit, ihren Familien, ihren Erfahrungen in Lagern und Fabriken, dem Alltag in Deutschland und ihren Begegnungen mit Deutschen sowie ihrem Leben vor und nach der Zwangsarbeit. Transkripte, Übersetzungen und verschiedene Aufgaben erlauben ein forschendes Lernen im Regelunterricht, bei Projekttagen und Präsentationsprüfungen. "Lernen mit Interviews" läuft auf Smartphone, Tablet, Computer und Whiteboard.
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Sommerschule: "Teaching about the Holocaust"

Sommerschule: "Teaching about the Holocaust"

Zum zweiten Mal hat die Stiftung EVZ eine Sommerschule mit dem Thema "Teaching about the Holocaust" der Galicia Jewish Heritage Foundation gefördert, die am Centre for Holocaust Studies der Jagiellonien University in Krakau durchgeführt wurde. Die Veranstaltung fand vom 1. bis 4. Juli 2016 in Krakau statt. Sie richtete sich an MultiplikatorInnen, EntwicklerInnen von Unterrichtsmaterialien, sowie Pädagoginnen und Pädagogen von Museen und Gedenkstätten aus Polen und der Ukraine. Die Sommerschule beschäftigte sich mit der Vermittlung von Strategien, Methoden und Kompetenzen zur Darstellung der Erinnerung an den Holocaust im Unterricht und in der Lehre.

Stolpersteine und Filmfestival in Litauen

Stolpersteine und Filmfestival in Litauen

Vom 28. bis 30. August 2016 werden in den Städten Vilnius, Kaunas, Siauliai und Panevezys die ersten 14 Stolpersteine zur Erinnerung an den Holocaust an Juden und Roma in Litauen verlegt. Dazu sind in allen Städten öffentliche Veranstaltungen geplant. Eine feierliche Eröffnung der Erinnerungsorte findet am 30. August 2016 in Vilnius statt. Workshops in Schulen sowie Filme während des Inconvenient Filmfestivals in Vilnius vom 13. bis 23. Oktober ergänzen das Programm. Die Stiftung EVZ fördert das Lithuanian Centre for Human Rights mit dem Projekt "Reflection of Jewish and Roma Heritage" im Programm Facing Antisemitism and Antigypsyism.
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Internationale Konferenz in Belarus: "Erinnerungskultur im Generationendialog"

Internationale Konferenz in Belarus: "Erinnerungskultur im Generationendialog"

Vom 20. bis 24. September 2016 treffen sich Überlebende der NS-Verfolgung aus Russland, der Ukraine, Polen und Belarus mit Studenten und NGO-Vertretern dieser Länder. Organisator der Fachtagung, die im Gedenken an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion vor 75 Jahren im Nationalpark Belowescheska Puschcha bei Brest stattfindet, ist die Internationale Gesellschaftliche Organisation "Verständigung" (MOOV) aus Minsk. MOOV kooperiert mit dem internationalen Verband der ehemals minderjährigen NS-Opfer, der zu diesem Anlass sein Jahrestreffen in Belarus organisiert. Die Konferenz wird im Rahmen des Programms "Treffpunkt Dialog" gefördert.
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MEET UP!: ERFOLGREICHER PROJEKTSTART IN 2016

MEET UP!: ERFOLGREICHER PROJEKTSTART IN 2016

"Meet up! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen" fördert in diesem Jahr 35 länderübergreifende Projekte von zivilgesellschaftlichen Initiativen, Bildungseinrichtungen und Städtepartnerschaften. An den Begegnungen nehmen mehr als 1000 junge Menschen aus Deutschland, der Ukraine und auch Russland teil. In 55 deutschen und ukrainischen Städten und Dörfern realisieren sie gemeinsame Bildungs- und Videoprojekte, Ausstellungsvorhaben oder Theaterproduktionen. Die Teilnehmenden setzen sich über Grenzen hinweg mit aktuellen Themen wie Flucht, Demokratie oder Menschenrechten auseinander. Demnächst wird die Ausschreibung für deutsch-ukrainische Projekte 2017 erscheinen. Das Förderprogramm "Meet up! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen" wird 2016 mit Mitteln des Auswärtigen Amtes und der Robert Bosch Stiftung finanziert.
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41 NEUE „TREFFPUNKT DIALOG“-PROJEKTE

41 NEUE „TREFFPUNKT DIALOG“-PROJEKTE

Die im Rahmen des Programms geförderten Projektträger organisieren Aktivitäten zu Gunsten von Opfern des Nationalsozialismus in Belarus, der Ukraine und Russland. Auch nicht mobile Menschen werden einbezogen und bekommen Besuch oder Unterstützung von jüngeren Teilnehmern. Zur gesellschaftlichen Anerkennung und Teilhabe der Opfer des Nationalsozialismus wird damit beigetragen. Gefördert werden zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich für NS-Opfer in ihren Ländern organisieren. Anfang Oktober wird das Programm in der Ukraine und in Belarus erneut ausgeschrieben. mehr

Kommende Veranstaltungen

27. August 2016, 18.30 Uhr ~ "Shaping Identities." Ein Theaterprojekt

27. August 2016, 18.30 Uhr ~ "Shaping Identities." Ein Theaterprojekt

Am 27. August 2016 findet eine öffentliche Probe und die erste Aufführung des deutsch-israelischen Theaterprojekts "Shaping Identities" im Theater Expedition Metropolis in Berlin statt. Anhand von historischen und aktuellen Diskriminierungserscheinungen werden konkrete Gegenstrategien für die Zukunft entwickelt. Das Projekt ermöglicht es Jugendlichen aus Deutschland und Israel, sich mit den unterschiedlichen Facetten ihrer eigenen Identität zu beschäftigen und wird im Programm EUROPEANS FOR PEACE gefördert.
Ort: Theater Expedition Metropolis, Ohlauer Str. 41, 10999 Berlin
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6. September 2016 ~ Podiumsgespräch: Überlebende der Leningrader Blockade erinnern!

6. September 2016 ~ Podiumsgespräch: Überlebende der Leningrader Blockade erinnern!

Am 8. September 1941 schloss die deutsche Wehrmacht den Belagerungsring um Leningrad – rund eine Million Menschen starben bis zum 27. Januar 1944 an Hunger und seinen Folgen. Anlässlich des 75. Jahrestags des Beginns der Leningrader Blockade lädt die Stiftung EVZ gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner Club Dialog e. V. Zeitzeugen ein, ihre Erinnerungen zu teilen. Die Überlebenden der Leningrader Blockade sind im fortgeschrittenen Alter in den 1990er-Jahren nach Berlin migriert. Der Club Dialog ermöglicht ihnen die Begegnung, Gespräche und gemeinsame Freizeitgestaltung sowie den Austausch mit jungen Menschen.
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8. - 9. September 2016 ~ Wanderausstellung: "Eine Flaschenpost aus dem KZ, eine Geschichte von Mut gegen Diskriminierung und Verfolgung - und wir."

8. - 9. September 2016 ~ Wanderausstellung: "Eine Flaschenpost aus dem KZ, eine Geschichte von Mut gegen Diskriminierung und Verfolgung - und wir."

Die deutsch-polnische Fachkonferenz der regionalen Bibliotheken wird sich in diesem Jahr in Gorzów Wielkopolski unter anderem mit der Bibliothek als außerschulischem Lernort beschäftigen. Als Best Practice Beispiel wird das EUROPEANS FOR PEACE-Projekt der öffentlichen Bibliotheken Koszalin und Neubrandenburg auf der Konferenz präsentiert. Polnische und deutsche Jugendliche setzten sich 2015 und 2016 mit einem in Neubrandenburg entdeckten Kassiber (geheime Mitteilung Gefangener) aus dem KZ Ravensbrück auseinander. Die außergewöhnliche Sammlung aus Briefen, Gedichten und kleinen Kunstwerken ließ junge Leute danach fragen, welche Rolle Poesie und Kunst im Widerstand gegen Diskriminierung und Entwürdigung spielen kann. Es entstand eine deutsch-polnische Wanderausstellung.
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14. September 2016 ~ Workshop: Gewaltprävention und Opferschutz – Täter-Opfer-Konstellationen in der Altenhilfe

14. September 2016 ~ Workshop: Gewaltprävention und Opferschutz – Täter-Opfer-Konstellationen in der Altenhilfe

Die Menschen, die heute in deutschen Altenhilfe-Einrichtungen betreut werden, gehören meist zur Generation, die den Zweiten Weltkrieg und das NS-Regime überlebt hat. Ehemalige NS-Verfolgte treffen auf einstige Mitläufer oder Täter des NS-Regimes. Dabei werden häufig ehemalige NS-Verfolgte durch aggressives Verhalten der einstigen Täter retraumatisiert. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Altenhilfe-Einrichtungen sind mit solchen Situationen meist überfordert, die Opfer bleiben sich selbst überlassen. In einem einjährigen Projekt haben das Institut für soziale Innovationen (ISI) und der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. solche Täter-Opfer-Konstellationen in Altenhilfe-Einrichtungen untersucht. Aus den Ergebnissen wurde eine Handreichung mit praktischen Hilfestellungen für Altenhilfe-Fachkräfte zur Gewaltprävention und zum Opferschutz entwickelt. Die Ergebnisse des Projekts werden nun in einem Workshop in Gelsenkirchen im Rahmen einer größeren Tagung zum Thema "Alter und Trauma" vorgestellt.
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19. - 24. September 2016 ~ Debattierwettbewerb: Finalwoche von "Jugend debattiert international"

19. - 24. September 2016 ~ Debattierwettbewerb: Finalwoche von "Jugend debattiert international"

"Jugend debattiert international" ist ein Debattierwettbewerb für Jugendliche aus zehn mittel- und osteuropäischen Ländern. Der Wettbewerb regt zur Auseinandersetzung mit Menschenrechten und ihren geschichtlichen Hintergründen an und stärkt das Debattieren als Medium politischer Kultur und demokratischer Auseinandersetzung. Um zugleich die Deutschkenntnisse in den beteiligten Ländern und die bilateralen Kulturbeziehungen zu fördern, findet das Projekt in deutscher Sprache statt. Insgesamt werden mehr als 2.000 Schüler an über 140 Schulen teilnehmen. Als Höhepunkt eines Wettbewerbsjahres treten die Besten jeden Landes im internationalen Finale von "Jugend debattiert international" an. Das Finale wird vom Goethe-Institut Prag veranstaltet.
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29. September 2016 ~ Buchpräsentationen und Symposium: Education for Change

29. September 2016 ~ Buchpräsentationen und Symposium: Education for Change

Welche Chancen bietet eine Verbindung von Menschenrechtsbildung und historischem Lernen in der Schule und in außerschulischer Bildung? Auf der Veranstaltung werden Überlegungen aus den beiden Publikationen "Change – Handbook for History Learning and Human Rights Education" und "Crossing Borders – Combining Human Rights Education and History Education" vorgestellt. Das Symposium bietet neben fachlichen Beiträgen Raum zum Austausch über die Begründung und Gestaltung der Verbindung beider Bildungsansätze in der Praxis. Die Veranstaltung wird von der Freien Universität Berlin, Friedrich-Meinecke-Institut, Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte, in Kooperation mit Human Rights Education Associates (HREA), right now Human Rights Consultancy & Training, The European Wergeland Centre (EWC) und The Falstad Centre (Norwegen) durchgeführt. Sie bildet den Abschluss im Programm "Menschen Rechte Bilden" und findet in englischer Sprache statt.
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1. Oktober 2016 ~ Preisverleihung und Theateraufführung: "andersartig-gedenken-on-stage"

1. Oktober 2016 ~ Preisverleihung und Theateraufführung: "andersartig-gedenken-on-stage"

Der Schul- und Amateurtheaterwettbewerb "andersartig-gedenken-on-stage" fördert Theaterprojekte zu Opfern der NS-"Euthanasie". Bundesweit wurden Theatergruppen angeregt, das Opferschicksal ins Zentrum eines Bühnenstücks zu stellen. Der von einer Fachjury ausgewählte Gewinnerbeitrag wird im Anschluss an die Preisverleihung aufgeführt. Als Teil der nationalsozialistischen Rassenideologie wurden bis 1945 ca. 300.000 Kinder, Frauen und Männer mit psychischer Erkrankung oder geistiger Behinderung systematisch ermordet. Ziel der nationalsozialistischen Bevölkerungs- und Gesundheitspolitik war die Schaffung einer erbgesunden "arischen" Rasse. Trotz der hohen Opferzahl sind erst wenige Tausend Namen öffentlich zugänglich und von noch viel weniger Opfern ist ihre Geschichte bekannt. Veranstalter der Preisverleihung ist der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin.
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25. Oktober 2016 ~ Dokumentarfilm mit anschließendem Filmgespräch: Paul Celan - Ich bin der, den es nicht gibt

25. Oktober 2016 ~ Dokumentarfilm mit anschließendem Filmgespräch: Paul Celan - Ich bin der, den es nicht gibt

Der Dokumentarfilm "Paul Celan" - Ich bin der, den es nicht gibt" erzählt mit der Lebensgeschichte von Paul Celan von Erinnerungen an die jüdische Kultur in Europa. Der Film entstand mit Zeitzeugen und Zeitzeugnissen und zeigt so auch deutsch-jüdische Geschichte. Bei dem Filmgespräch werden die Autoren und der Regisseur anwesend sein.
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Oktober/November 2016 ~ Theateraufführungen: "Das Schutzengelhaus"

Oktober/November 2016 ~ Theateraufführungen: "Das Schutzengelhaus"

In dem Stück bewachen zwei Schutzengel eine Ruine, in die seit Jahren keine Ruhe einkehren will. Langsam kommen sie dem entsetzlichen Geheimnis des Gebäudes auf die Spur – dem Schicksal von mindestens 100 Kindern, die als "unwertes Leben" von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Die Pflege- und Heilanstalt Waldniel-Hostert war eine der ca. 30 Kinderfachabteilungen, die in den Jahren 1941–1943 von den Nationalsozialisten reichsweit eingerichtet und betrieben wurden. Dafür beschlagnahmten sie auch das "Schutzengelhaus", ursprünglich eine kirchliche Pflegeanstalt. Hier wurden körperlich und geistig behinderte Kinder oder sozial auffällige Jugendliche beobachtet, selektiert und durch Medikation und Vernachlässigung ermordet.
Termine: 1./2./4./28./29. Oktober, 2. November 2016
Ort: Theater mini-art e. V., Brückenweg 5, 47551 Bedburg-Hau
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3. November 2016 ~ Fachtagung: "Wann, wenn nicht jetzt?" – Nachholende Gerechtigkeit für Sinti und Roma im Bildungsbereich

3. November 2016 ~ Fachtagung: "Wann, wenn nicht jetzt?" – Nachholende Gerechtigkeit für Sinti und Roma im Bildungsbereich

Bildungsgerechtigkeit kann nicht ohne Engagierte aus Schule und Bildungsverwaltung, Politik, Wissenschaft und NGOs gelingen. Genau dies veranlasste die Stiftung EVZ, 2013 den "Bundesweiten Arbeitskreis zur Verbesserung der Bildungsbeteiligung und des Bildungserfolgs von Sinti und Roma in Deutschland" zu gründen. Die Tagung greift seine Empfehlungen zur gleichberechtigten Teilhabe von Sinti und Roma in Deutschland auf. Sie richtet sich an Engagierte aus allen Feldern der Gesellschaft. Aus unterschiedlichen Perspektiven werden Ansätze, Projekte und Studien vorgestellt, die eine nachholende Gerechtigkeit für Sinti und Roma im Bildungsbereich fokussieren.
Ort: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin
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7. November 2016, 19.30 Uhr ~ Filmvorführung: "Voices from the Attic" und "Echoes from the Attic"

7. November 2016, 19.30 Uhr ~ Filmvorführung: "Voices from the Attic" und "Echoes from the Attic"

Im Rahmen des Projekts ZUKUNFT DER ERINNERUNG, einer bundesweiten Schulkinoreihen zur filmischen Erinnerung an den Holocaust, zeigt das Kino Arsenal am 7. November 2016 die beiden Filme "Voices from the Attic" (Debbie Goodstein, USA 1988, 60 min) und "Echoes from the Attic" (Debbie Goodstein, USA 2015, 30 min). Dazu hat die Filmwissenschaftlerin und Autorin Sonja Schulz Schulkinomaterialien erstellt. Sonja Schulz wird an dem Abend nach den Filmen für ein Filmgespräch zur Verfügung stehen. Der Fokus liegt auf dem Einsatz der Filme im pädagogischen Bereich.
Ort: Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin
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17. November 2016, 19 Uhr ~ Lesung und Projektpräsentation: Jüdische weibliche Identitäten heute

17. November 2016, 19 Uhr ~ Lesung und Projektpräsentation: Jüdische weibliche Identitäten heute

Stipendiatinnen der Stiftung ZURÜCKGEBEN präsentieren ihre künstlerischen Projekte, die sich mit jüdischen weiblichen Identitäten auseinandersetzen. Die Stiftung ZURÜCKGEBEN hat mit Mitteln der Stiftung EVZ Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen jüdischer Herkunft oder jüdischen Glaubens, die in Deutschland leben, gefördert.
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