Sonder-Newsletter zum 70. Jahrestag des Kriegsendes


Inhalt

Onlinewerbung für Kampagne "Ich lebe noch!"

Die Stiftung EVZ hat die Kampagne "Ich lebe noch!" für das Erinnerungsjahr 2015 entwickelt. Zum 70. Jahrestag des Kriegsendes wird sie ab dem 30.04. in den Online-Leitmedien beworben: www.spiegel.de, www.zeit.de, www.sueddeutsche.de, www.faz.net, www.welt.de, www.handelsblatt.de und www.tagesspiegel.de zeigen auf Online-Bannern die ZeitzeugInnen mit ihren Zitaten. Zeitgleich unterstützt die Berliner Yorck Kinogruppe die Kampagne durch die Ausstrahlung kurzer Clips.
In der Kampagne werden hochbetagte NS-Opfer porträtiert. Ziele der Kampagne sind, die Aufmerksamkeit für NS-Opfer in Osteuropa zu erhöhen und das Fundraising zu unterstützen. Sechs Überlebende zeigen ihre Gesichter und erzählen ihre Geschichte.
mehr unter: www.ich-lebe-noch.info

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Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Dietrich Wolf Fenner
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Lindenstr. 20-25
10969 Berlin
fenner(at)stiftung-evz.de
www.stiftung-evz.de
www.facebook.com/stiftungevz



Die Stiftung EVZ fördert:

70 Jahre Kriegsende: Stiftung EVZ fördert Begegnungen mit Zeitzeugen

70 Jahre Kriegsende: Stiftung EVZ fördert Begegnungen mit Zeitzeugen

Zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges haben sich zahlreiche Lagergemeinschaften und Fördervereine von Gedenkstätten an die Stiftung EVZ mit Anträgen zur Finanzierung von Zeitzeugenbegegnungen gewandt. Seit Jahresbeginn konnten 47 Anträge für die Einladung von über 280 Zeitzeugen aus 10 Ländern bewilligt werden. Neben den großen Gedenkveranstaltungen in den ehemaligen Konzentrationslagern Buchenwald, Sachsenhausen und Ravensbrück nehmen die Zeitzeugen an Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Gedenken an die Todesmärschen der Außenlager Kaufering und Allau des KZ Dachau teil. Ein weiteres Beispiel ist die Lesereihe des Anne Frank Zentrums Berlin mit dem Überlebenden Zvi Aviram, der sich dem jüdischen Widerstand anschloss und im Berliner Untergrund überlebte.
mehr zur Lesereihe

6. Mai 2015. 19 Uhr ~ Podiumsdiskussion: Vergessene NS-Opfer. Bundestagsabgeordnete zur Anerkennung sowjetischer Kriegsgefangener als NS-Opfer

6. Mai 2015. 19 Uhr ~ Podiumsdiskussion: Vergessene NS-Opfer. Bundestagsabgeordnete zur Anerkennung sowjetischer Kriegsgefangener als NS-Opfer

"Kriegsgefangenschaft begründet keine Leistungsberechtigung". Die Feststellung traf im Jahr 2000 der Deutsche Bundestag im Gesetz zur Errichtung der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ). Die der KZ-Haft vergleichbaren unmenschlichen Haftbedingungen für sowjetische Kriegsgefangene wurden ignoriert bzw. waren dem Bundestag damals unbekannt. Zwei Petitionen von KONTAKTE-KOHTAKTbI mit der Forderung nach Anerkennung ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener als NS-Opfer blieben unbeantwortet. Wie beantworten heute die Parteien die Frage nach Anerkennung?
Ort: Gewerkschaftshaus Berlin-Schöneberg
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8. Mai 2015, 18 Uhr ~ Ausstellungseröffnung: "Wir hungerten und froren"

8. Mai 2015, 18 Uhr ~ Ausstellungseröffnung: "Wir hungerten und froren"

Zum Gedenktag zum Ende des Zweiten Weltkrieges wird als Ergebnis des Projekts "Unsere Geschichte/nasza historia – Zwangsarbeit/praca przymusowa" eine Ausstellung eröffnet. Im Fokus stehen Aspekte der regionalen NS-Zwangsarbeiter-Geschichte der Stadt Königs Wusterhausen. Neben den Recherchen des Vereins fanden am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Königs Wusterhausen und am Lyzeum des Zespół szkół ogólnokształcących Nr. 6 in Stettin begleitende Schülerseminare statt. Die 16- bis 18-jährigen Jugendlichen werteten Archivalien aus und interviewten Zeitzeugen. Das Seminar- und Ausstellungsprojekt wird von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" gefördert.
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8. Mai 2015 ~ Ausstellung: „…wie das Atmen frischer Luft“ in Kiew

8. Mai 2015 ~ Ausstellung: „…wie das Atmen frischer Luft“ in Kiew

Nach Stationen in Chmelnyzkyj , Sokal , Drohobytsch, Lubny und Ivano-Frankivsk wird die Wanderausstellung „….wie das Atmen frischer Luft“ am 8. Mai 2015 in der Nationalen Parlamentsbibliothek in Kiew eröffnet. Die Portraits erzählen die Geschichten von Menschen aus Russland, der Ukraine und Belarus, die vor 70 Jahren NS-Verfolgung, Deportation und NS-Zwangsarbeit oder Konzentrationslager überlebten. Mit der Ausstellung macht die Stiftung auf die unterschiedlichen Verfolgungsschicksale der NS-Opfer aufmerksam und engagiert sich für Versöhnung und Dialog.
Videos von der Eröffnung in Ivano Frankivsk

8./9. MAI 2015 ~ TAGUNGSREIHE "SZENISCHES ERINNERN DER SCHOAH": GERETTET, ABER NICHT BEFREIT?

8./9. MAI 2015 ~ TAGUNGSREIHE "SZENISCHES ERINNERN DER SCHOAH": GERETTET, ABER NICHT BEFREIT?

70 Jahre nach 1945 beschäftigt sich die dritte Tagung der überregionalen Forschungsgruppe am Sigmund-Freud-Institut (SFI) in Frankfurt/Main mit den psychosozialen Spätfolgen der Schoah. Im Fokus stehen unterschiedliche Erlebnisweisen und Verarbeitungsmuster der NS-Herrschaft bei Tätern und Mitläufern einerseits und bei Überlebenden andererseits. Die Referenten beziehen literarische, historische, psychoanalytische, soziologische, sozialpsychologische sowie erziehungs- und kulturwissenschaftliche Perspektiven mit ein. Veranstaltungsort: Frankfurt University of Applied Sciences am Nibelungenplatz 1 in Frankfurt/Main.
Anmeldung und Information

9. Mai 2015 ~ Konzert: Gedenkkonzert zum 9. Mai in Kiew

9. Mai 2015 ~ Konzert: Gedenkkonzert zum 9. Mai in Kiew

Am 9. Mai findet in Kiew ein Gedenkkonzert und Empfang der Deutschen Botschaft in der Kiewer Philharmonie statt. Das Osnabrücker Symphonieorchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Andreas Hotz will anlässlich des Jahrestages mit Gedenkkonzerten in Russland, Belarus und der Ukraine in (musikalische) Dialoge treten. Am 9. Mai präsentiert es sich gemeinsam mit dem ukrainischen Pianisten Denys Proshaev in der Nationalen Ukrainischen Philharmonie in Kiew. Ebenso wie die Musiker engagieren sich die Stiftung EVZ und ihre Partner in allen drei Ländern für Verständigung und Aussöhnung. Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung EVZ spricht über das humanitäre Engagement der Stiftung EVZ zur Unterstützung der Opfer des NS-Regimes.
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Veranstaltungen russisch-sprachiger NS-Opfer in Deutschland

Veranstaltungen russisch-sprachiger NS-Opfer in Deutschland

Der 70. Jahrestag des Kriegsendes wird von fünf Organisationen russisch-sprachiger Zuwanderer in Deutschland in einem besonders feierlichen Rahmen mit Überlebenden von NS-Verfolgung und Veteranen der Roten Armee begangen: Der „Club Dialog e.V.“ in Berlin empfängt am 14. Mai eine Gruppe von Überlebenden der Leningrader Blockade und Veteranen der Roten Armee aus Berlin und Kaliningrad (www.club-dialog.de). Die Vereine „Neue Zeiten – Weiden e.V.“ im oberpfälzischen Weiden und der Verein „Elfe e.V.“ in Saarbrücken bringen bei mehreren Veranstaltungen in der ersten Maiwoche junge und alte Menschen für Zeitzeugen-Interviews zusammen. Das deutsch-russische Kultur-, Sozial- und Bildungszentrum in Fulda und der Verein „Mosaik e.V.“ laden am 9. Mai (Fulda) und am 10. Mai (Aachen) zu feierlichen Gedenkveranstaltungen in Anwesenheit von Zeitzeugen. Die Veranstaltungen werden von der Stiftung EVZ gefördert.
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Filmportraits von NS-Opfern im 1. Ukrainischen Programm

Filmportraits von NS-Opfern im 1. Ukrainischen Programm

Unter dem Motto "Wir lieben das Leben" strahlt das Erste Nationale Fernsehprogramm der Ukraine vom 11. April bis 9. Mai 2015 zehn Spots aus, in denen Überlebende der NS-Verfolgung zu Wort kommen. Die Filme zeigen - von der Journalistin Lesya Khartschenko einfühlsam portraitiert –die alten Menschen in ihrem Alltag. Mit der kostenlosen Ausstrahlung der Fernsehspots engagiert sich das ukrainische Fernsehen für die Ziele des Programms „Treffpunkt Dialog“, mit dem die Stiftung EVZ die Lebenserfahrungen der NS-Opfer würdigen und ihnen gesellschaftliche Anerkennung vermitteln will.
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Der Stiftung EVZ gefällt:

April, Mai, Juli 2015 ~ Oper: "Moses und Aron" - Oper in zwei Akten (1957) von Arnold Schönberg

April, Mai, Juli 2015 ~ Oper: "Moses und Aron" - Oper in zwei Akten (1957) von Arnold Schönberg

Ideen oder Taten? Gedanken oder Bilder? Schönbergs Oper ist ein packendes Musikdrama über die nie endende Suche des Menschen nach Antworten, über eine unstillbare Sehnsucht nach dem »Land, in dem Milch und Honig fließen«. Aus dem jahrtausendealten Schatz jüdischer Bilderwelten schöpfend, erzählt Barrie Kosky den Exodus der Israeliten als Parabel des suchenden Menschen schlechthin. Am Pult steht bei diesem Großprojekt mit fast 200 Darstellern der russische Startdirigent Vladimir Jurowski. Ort: Komische Oper Berlin.
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Online-Dokumentation sowjetische Kriegsgräber in Deutschland

Online-Dokumentation sowjetische Kriegsgräber in Deutschland

Rechtzeitig zu den Gedenkveranstaltungen zum 8. Mai ist ein Projekt fertiggestellt worden, das mit Mitteln der Stiftung EVZ und der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) in den letzten beiden Jahren gefördert wurde: ein Online-Portal zu den Gräbern und entsprechenden Erinnerungsorten in Deutschland der ehemaligen sowjetischen Zwangsarbeiter, Kriegsgefangenen und gefallenen Soldaten. Erarbeitet wurde die Datenbank, die öffentlich zugänglich ist, durch eine Kooperation des Deutsch-Russischen Museums in Berlin-Karlshorst mit der Botschaft der Russischen Föderation. Symbolisch freigestaltet wurde das Portal durch die Projektträger und Förderer am 24. April 2015 im Rahmen einer Veranstaltung in der Russischen Botschaft.
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7. Mai 2015 ~ Kinostart: DIE WIDERSTÄNDIGEN  „also machen wir das weiter …“

7. Mai 2015 ~ Kinostart: DIE WIDERSTÄNDIGEN „also machen wir das weiter …“

Der Film DIE WIDERSTÄNDIGEN bildet den zweiten Teil eines Dokumentarfilm-Projektes von Katrin Seybold und beschäftigt sich mit den überlebenden Befürwortern und Unterstützern der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“ um die Geschwister Scholl.
Der Film ist unlängst Zeitdokument geworden, denn von seiner Entstehung bis zur Fertigstellung und der Uraufführung auf der diesjährigen Berlinale, sind einige der porträtierten Zeitzeugen bereits verstorben und ihre letzten Gedanken und Gefühle an die Ereignisse ihres Kampfes gegen des Faschismus nur noch im Film festgehalten. Der Film bildet aber auch darüber hinaus die letzte Arbeit von Katrin Seybold, die während der Fertigstellung plötzlich erkrankte und verstarb. Die Filmemacherin und langjährige Freundin Ula Stöckl setzte die Arbeit an DIE WIDERSTÄNDIGEN „also machen wir das weiter …“ fort und schloss das Projekt ab.
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Programm des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst  - historischer Ort der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945

Programm des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst - historischer Ort der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945

Das Deutsch-Russische Museum erinnert die Voraussetzungen, Folgen und Bedeutungen des Kriegsendes 1945 in zahlreichen Veranstaltungen, wissenschaftlichen Tagungen und Ausstellungsprojekten. Drei Themen stehen dabei im Fokus: Erinnerungen und Formen des Gedenkens an das Kriegsende, die individuelle und gesellschaftliche Auf- und Verarbeitung von Kriegserfahrungen und der Umgang mit „vergessenen Opfergruppen“, die bis heute wenig Beachtung erfahren haben.
Höhepunkte des Programms sind das Museumsfest am 8. Mai 2015 zum 70. Jahrestag des Kriegsendes in Europa, die Sonderausstellung "Der 9. Mai. Formen des Gedenkens an das Kriegsende 1945", der Abschluss und die Onlineschaltung der deutsch-russischen Dokumentation "Sowjetische Gräber und Memoriale in Deutschland", die Tagung #erinnern_kontrovers, eine Performance des russischen StreetArt-Künstlers Tima Radya, eine Vortrags- und Gesprächsreihe (14. April bis 2. September 2015) sowie die Sonderausstellung zu den deutsch-russischen Beziehungen seit 1945 ab Oktober 2015 im Martin-Gropius-Bau.
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