Antragsberatung

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Antragstellung bei EUROPEANS FOR PEACE. Bitte lesen Sie auch aufmerksam die „Hinweise zur Antragstellung“. Sollten sich hierdurch Ihre Fragen nicht klären, wenden Sie sich gerne zu den Beratungszeiten oder per Mail an unser Team.

Länder

F: Wie viele Länder können gefördert werden?

A: Es können multilaterale Projekte mit Jugendlichen gefördert werden. Maximal drei Begegnungen können gefördert werden, wobei dies insbesondere für multilaterale Partnerschaftsprojekte möglich ist oder falls die dritte Begegnung der gemeinsamen Präsentation der Ergebnisse der Projektarbeit dient.

 

F: Welche Länder können gefördert werden?

A: Projekte mit Teilnehmenden aus folgenden Ländern können gefördert werden: Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Estland, Georgien, Griechenland, Israel, Kasachstan, Kirgisistan, Kosovo, Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedonien, Moldau, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn. Bei tri- und multinationalen Projekten können Partner aus den genannten Ländern oder aber aus weiteren Mitgliedsländern des Europarates einbezogen und gefördert werden.


Mögliche „Drittländer“:
Andorra, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, San Marino, Schweden, Schweiz, Spanien, Türkei und Zypern .

 

F: Brauche ich einen Projektpartner aus Deutschland?

A: Ja! Ohne einen Projektpartner aus Deutschland kann Ihr Projekt im Rahmen des Programms EUROPEANS FOR PEACE nicht gefördert werden. Für Hilfe bei der Projektpartnersuche siehe weiter unten.

 

F: Wer kann einen Antrag stellen? 

A:  Jeder beteiligte Partner kann einen Antrag stellen für das gemeinsame Projekt. Es kann und soll aber nur ein Antrag pro Partnerschaft gestellt werden. Eine der Projektbegegnungen sollte in jedem Fall in Deutschland stattfinden und die anderen im Partnerland.

 

 

Antragstellung

F: Ich habe technische Probleme mit dem Antragsformular, was kann ich tun?
A: Stellen Sie zunächst sicher, dass Sie die aktuelle Version des Adobe Readers benutzen. Speichern Sie das Antragsformular in jedem Fall vor dem Ausfüllen ab. Beachten Sie die Größe der Textfelder, nur im Druck sichtbarer Text wird berücksichtigt.

 

F: Wie erstelle ich eine digitale ID?

A: 1. Stellen Sie zunächst sicher, dass Sie die aktuelle Version des Adobe Readers benutzen.

2. Klicken Sie auf den roten Pfeil im Feld 7.4 auf Seite 10 des Antragsformulars.

3. Dann gehen Sie auf:

     a. Neue digitale ID, die ich jetzt erstellen möchten.

     b. Neue digitale ID.

     c. Geben Sie Ihre Identitätsdaten an: Name, Firma, E-Mail-Adresse.

     d. Geben Sie Ihr Kennwort ein.

 

 

Teilnehmende und Sprache

F: Was ist eine inklusive Projektgruppe?
A: Es geht um ein breites Verständnis von Inklusion. Es geht darum, alle Menschen und insbesondere junge Menschen mit Behinderungen, besonderen Bedürfnissen oder geringeren Chancen einzubeziehen. Es geht um soziale Inklusion. Barrieren für eine Teilhabe am internationalen Austausch können Behinderungen, Gesundheitsprobleme, wirtschaftliche, soziale, geografische Faktoren sein. Diese gilt es gemeinsam zu überbrücken.

F: Welches Alter sollten die Teilnehmenden haben?

A: Die Teilnehmenden sollten zwischen 14-27 Jahre alt sein. Wichtig ist, dass bei EUROPEANS FOR PEACE keine Universitäts- bzw. Studienprojekte im Rahmen des Studiums gefördert werden.

 

F: Gibt es eine Mindest-/Maximalteilnehmerzahl?

A: Bei bi- und trilateralen Projekten empfehlen wir eine Teilnehmerzahl von 7-15 Teilnehmer*innen pro Partnerland. Bei multilateralen Projekten können bis zu 60 Teilnehmende aus verschiedenen Ländern pro Projekt gefördert werden.

 

F: Wie können wir Sprachbarrieren im Projekt senken? 

A: Es ist wichtig, dass alle Teilnehmer*innen eine gute Chance haben am Projekt teilzunehmen. Die Sprache und Projektsprache hat hier eine wichtige Rolle. Zum Beispiel kann es Projektphasen mit einer gemeinsamen Projektsprache geben, um sich zu verständigen und um die gemeinsame Projektarbeit zu ermöglichen. Oft ist dies Englisch oder eine Sprache aus der Partnerkonstellation. Falls eine gemeinsame Sprache fehlt, können auch Sprachmittler*innen eingesetzt werden und entsprechende Honorare für Dolmetscher*innen bei EUROPEANS FOR PEACE über Personalkosten beantragt werden. Zur Broschüre Sprachanimation des IJAB.

Projektpartnersuche

F: Wo finde ich eine Partnerschule/ einen außerschulischen Partner im In- oder Ausland?

A:  Leider können wir keine direkten Partnerschaften vermitteln. Wir haben aber hier ein paar Links zusammengestellt, über die es möglich ist, Partner zu finden.


Einen umfassenden Überblick über Partnersuchdatenbanken und Partnersuchforen bietet der Pädagogische Austauschdienst: www.kmk-pad.org


ConAct: Koordinierungszentrum Deutsch - Israelischer Jugendaustausch fördert Jugendbegegnungen zwischen Deutschland und Israel und vermittelt Partner aus beiden Ländern: www.conact-org.de/index.php


Sehr übersichtlich ist die Seite Partnerschulnetz.de. Hier können Partnerschulen in Deutschland und im Ausland gefunden werden: www.partnerschulnetz.de/index.php


Das Interkulturelle Zentrum in Wien vermittelt auf seiner Homepage Kontakt zwischen Schulen weltweit: https://www.iz.or.at/de/ueber-uns/dialog


Auch die englische Internetseite des British Council vermittelt Schulpartnerschaften weltweit: schoolsonline.britishcouncil.org/partner-schools/search


Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) betreibt auf seiner Homepage eine Partnerbörse und vermittelt Partnerschaften zwischen Institutionen, Schulen, Vereinen und Einzelpersonen aus Deutschland und Polen: www.dpjw.org/kontaktboersen/projektpartnerboerse/


Tandem, das Koordinationszentrum für deutsch-tschechischen Jugendaustausch, vermittelt auf seiner Homepage Partnerschaften zwischen Institutionen, Schulen, Vereinen und Einzelpersonen aus Deutschland und Tschechien: www.tandem-org.eu/partner/de/ 


Die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch berät für Kontakte zwischen Deutschland und Russland: www.stiftung-drja.de/de/organisieren/projekt-planen/partner-finden.html


Die Plattform „eTwinning“ der Europäischen Kommission bietet ein soziales Netzwerk für LehrerInnen und Schulen europaweit. Sie kann für die Suche nach deutschen oder europäischen Projektpartnern genutzt werden. Die Registrierung ist kostenlos:  www.etwinning.net


Otlas ist eine Projekt- und Partnerdatenbank des EU-Programms Jugend in Aktion:  www.salto-youth.net/tools/otlas-partner-finding/


Der Verteiler/ Newsletter der JOE-list, dem Netzwerk für junge Osteuropa-Experten kann als Forum für Anfragen und Kooperationsgesuche genutzt werden. Hin und wieder werden hier auch Termine für Kontaktbörsen veröffentlicht: www.joe-list.de


Anna Lindh Foundation - Partnersuche: www.euromedalex.org/partner-search

 

Ideenfindung

F: Wie finde ich ein passendes Thema für die partnerschaftliche Projektarbeit zu den Themen Diversität, Respekt, Zusammenhalt?

A: Die folgenden Fragen können für Sie bei der Entwicklung der gemeinsamen Projektidee hilfreich sein.

 

  • Welcher Aspekt des Themas Diversität interessiert uns und unsere Partner?
  • Wie können wir Jugendliche in die Entwicklung der Projektidee einbinden?
  • Wie sichern wir partnerschaftliche und partizipative Zusammenarbeit?
  • Welche konkrete Fragestellung wollen wir während der Projektarbeit bearbeiten?
  • Wie bringen wir Alltagserfahrungen mit ein?
  • Welche Ziele verfolgen wir mit unserer Projektarbeit?
  • Welches Ergebnis können wir anstreben?

 

Darüber hinaus verständigen Sie sich darüber, wo und wie Sie ihre Projektbegegnung organisieren und in welcher Form Sie sich dort mit dem Thema auseinander setzen möchten. Sie überlegen sich, inwieweit historische Zeitzeug*innen, gegenwärtige Betroffene oder Expert*innen in das Projekt eingebunden werden können und wie Sie die Gesamtfinanzierung Ihres Projekts sichern. 

Links und Literaturhinweise zur thematischen Projektarbeit und Methoden der Antidiskriminierungspädagogik und des interkulturellen diversitätsbewussten Lernens finden Sie unter: www.europeans-for-peace.de

 

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Fragestellung zur Ausschreibung passt, wenden Sie sich gern an das Team von EUROPEANS FOR PEACE.

Finanzierung des Projekts

F: Darf mein Projekt über Mittel von Jugendwerken (ConAct, DPJW, etc.) kofinanziert werden?

A: Ja, das ist kein Problem. Bitte im Antrag angeben, wenn weitere Förderungen erhalten oder beantragt wurden. Projektkosten, wie z.B. Reisekosten, dürfen auf keinen Fall doppelt finanziert werden.

 

F: Wie kann ich die Finanzierung meines Begegnungsprojekts absichern?

A: Hier ist eine Übersicht verschiedener Fördermöglichkeiten.

 

EU geförderte Austauschprogramme

Das Aktionsprogramm JUGEND in Aktion fördert außerschulische Jugendbegegnungen und Schulaustausch, deren Teilnehmer aus mindestens zwei EU-Ländern stammen müssen: www.jugendfuereuropa.de


Das Internetangebot www.dija.de von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. – ist eine Informationsdatenbank für internationale Jugendarbeit.

 

Jugendwerke

Das ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch fördert außerschulische Jugendbegegnungen zwischen Deutschland und Israel. Finanziell gefördert wird vor allem das Outgoing nach Israel: www.conact-org.de


Das Deutsch-Polnische Jugendwerk fördert Jugendprojekte zwischen Polen und Deutschen im schulischen und außerschulischen Bereich: www.dpjw.de


Das Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch – Tandem ist bundesweit die zentrale Fachstelle für den Jugend- und Schüleraustausch mit Tschechien. Tandem fördert den deutsch-tschechischen Jugendaustausch aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes: http://www.tandem-org.de/


Das Deutsch-Französische Jugendwerk fördert Projekte zwischen französischen und deutschen Jugendlichen sowie Jugendlichen aus einem Drittland. Priorität bei den Drittländern haben Staaten Mittel-, Ost- und Südosteuropas: http://www.dfjw.org


Die Stiftung Deutsch-Russischer Austausch unterstützt schulische und außerschulische Maßnahmen zwischen jungen Deutschen und Russen: www.stiftung-djra.de

 

Agora Youth unterstützt den deutsch-griechischen Jugendaustausch: www.agorayouth.com

 


Staatliche Mittel

Der PAD (Pädagogische Austauschdienst) fördert schulische Austauschmaßnahmen:
http://www.kmk-pad.org bzw. https://www.kmk-pad.org/programme/schulpartnerschaften-mit-ost-mittelost-und-suedosteuropa-sowie-baltischen-staaten.html bzw. https://www.kmk-pad.org/programme/schulpartnerschaften-der-pasch-initiative.html


Der Kinder- und Jugendplan der Bundesregierung: http://www.bmfsfj.de/


Das Auswärtiges Amt und der Rat der Gemeinden und Regionen Europas fördert internationale
Jugendbegegnungen im Rahmen von Städtepartnerschaften von Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren: www.rgre.de

 

Stiftungen und weitere Organisationen

Der Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds fördert Begegnungen von Jugendgruppen, Schulklassen und Studenten: http://www.zukunftsfonds.cz


Die Stiftung Mercator fördert Jugendbegegnungen mit Ländern Osteuropas: www.stiftung-mercator.org


Renovabis (Kirchliche Stiftung): GoEast - Katholisches Förderprogramm für Jugendbegegnungen fördert Jugendbegegnungen zwischen Deutschland und den Ländern Mittel- und Osteuropas zu bestimmten thematischen Schwerpunkten:  http://www.renovabis.de/ 


Die Stiftung west-östliche Begegnung fördert Schüleraustausch und Schulpartnerschaften mit GUS-Ländern und den baltischen Ländern: www.stiftung-woeb.de


Die regionalen Sparkassenstiftungen fördern mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten: www.sparkassenstiftungen.de


Die Aktion Mensch hat das Ziel Menschen mit Behinderung, Menschen mit sozialen Schwierigkeiten, Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Sie fördert jeden Monat bis zu 1.000 Projekte, die zu einer höheren gesellschaftlichen Akzeptanz und stärkeren sozialen Teilhabe dieser Gruppen beitragen: http://www.aktion-mensch.de/foerderung/


Der Katholische Fonds fördert die weltkirchliche und entwicklungsbezogene Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit innerhalb Deutschlands. Kirchliche und christliche Gruppen, sowie Gruppen, die sich den Zielen und Inhalten weltkirchlicher und entwicklungsbezogener Arbeit verbunden wissen, werden vom Katholischen Fonds in ihrer Arbeit unterstützt: http://www.katholischer-fonds.de/


Bundesverband Deutscher Stiftungen hat Informationen über regionale Stiftungen: http://www.stiftungen.org


Der Jugend-Demokratiefond Berlin fördert Projekte die sich gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus einsetzen. Lokale und landesweite Programme die Demokratie fördern gehören ebenso in das Förderspektrum des Demokratiefonds, wie Projekte mit innovativen Ideen und spannenden neuen Ansätzen. http://www.stark-gemacht.de/de/index.php

 

Literaturtipps:

Schwab, Gerhard, Schwab, Sabine (Hrsg.): Der Förderratgeber, Berlin 2014.


Netzwerk Selbsthilfe: Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen (2014): http://www.netzwerk-selbsthilfe.de/beratung/foerdertopfbroschuere/


Drittmittel können auch bei lokalen und regionalen Unternehmen, Stiftungen etc.
akquiriert werden, wie beispielsweise bei: Die Bahn, Stadt/Kommune (Rathaus, Bürgermeister etc.), Landkreis, Landratsamt, Heidehofstiftung, Evangelische Landeskirche, Raiffeisenbanken und Sparkassen, Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin etc.

Fehlbedarfsfinanzierung

F: Was ist eine Fehlbedarfsfinanzierung?

A:  Die Projekte werden mit einer sogenannten Fehlbedarfsfinanzierung gefördert. Das heißt, die Stiftung EVZ deckt die Ausgaben, die der Zuwendungsempfänger nicht durch eigene oder fremde Mittel finanzieren kann. Eigen- bzw. weitere Drittmittel sind möglich in diesem Förderformat. 

 

Gefördert werden Reisekosten, Reisenebenkosten, Programmkosten, Honorarkosten, Kosten für die Ergebnissicherung und eine Verwaltungskostenpauschale.

 

Weitere Fragen

F: Darf ich mich bei einer Ablehnung noch einmal bewerben?

A: Gerne können Sie ein neues Projektvorhaben bei uns einreichen. In den „Hinweisen zur Antragstellung“ können Sie sich über das Auswahlverfahren und die inhaltlichen Kriterien informieren. Lassen Sie sich gerne frühzeitig zu Ihrem Projektantrag beraten.

 

F: Bis wann erfahre ich, ob mein Projekt gefördert wird oder nicht?

A: Jährlich im Frühjahr werden die Anträge vergleichend begutachtet und eine Auswahl innovativer Projekte ausgewählt. Der Vorstand der Stiftung EVZ entscheidet über die Förderung. Sie können ab Anfang April mit einer Rückmeldung zur Entscheidung über die Förderung Ihres Projekts rechnen.

English version

 

Ansprechpartner/-innen

Judith Blum
Team Lead/ Teamleitung
EUROPEANS FOR PEACE
blum(at)stiftung-evz.de
Tel.:+49 (0)30 25 92 97-36
Fax: +49 (0)30 25 92 97-11

 

Pavel Baravik
Projektbearbeitung
EUROPEANS FOR PEACE
baravik(at)stiftung-evz.de
Tel.: +49 (0)30 25 92 97-58
Fax: +49 (0)30 25 92 97-11

Antragsberatung

Fr 13:30 - 15:30 Uhr