Gemeinsam für eine bessere Bildung - Empfehlungen zur gleichberechtigten Bildungsteilhabe von Sinti und Roma in Deutschland

Wie kann der Bildungszugang für Sinti und Roma verbessert werden? Wie ihre gleichberechtigte Teilhabe erreicht werden? Welche Grundsätze sind zu beachten, damit Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg zunehmen? Und wie können dafür notwendige Daten erhoben und wissenschaftliche Studien durchgeführt werden?

Diese Fragen diskutierte der „Bundesweite Arbeitskreis zur Verbesserung der Bildungsbeteiligung und des Bildungserfolgs von Sinti und Roma in Deutschland“,  den die Stiftung EVZ 2013 gegründet hat. An elf Sitzungstagen entwickelten Fachleute aus Sinti- und Roma-Organisationen mit Sachverständigen aus Ländern, Kommunen, Stiftungen und der Wissenschaft Wege zum gleichberechtigten Bildungszugang für Sinti und Roma. Vertreterinnen und Vertreter des Bundes nahmen an den Sitzungen des Arbeitskreises beratend und begleitend teil.

Nach zweijähriger Arbeit wurden die Ergebnisse in Form gemeinsam formulierten Empfehlungen im Herbst 2015 das erste Mal vorgestellt. Ein Jahr später liegt nun die zweite, erweiterte Auflage vor. Themen aus dem Bildungsbereich berühren eine Vielzahl von Zuständigkeiten. Die entsprechenden Akteure des Bundes, der Länder, der Kommunen, der Verbände, der Wissenschaft und der NGOs einschließlich der Roma und Sinti selbst und ihrer Organisationen werden mit den vorgelegten Empfehlungen angeregt, in ihren Bereichen und nach ihren Möglichkeiten diese Empfehlungen aufzugreifen, gegebenenfalls anzupassen, weiterzuentwickeln und umzusetzen.

Die Empfehlungen sind zustimmend zur Kenntnis genommen worden u.a. vom:

  • Kulturausschuss des Deutschen Landkreistages
  • Schulausschuss der Kultusministerkonferenz
  • Bildungsausschuss Deutscher Städte- und Gemeindebund
  • Minderheitenrat der vier autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands

 

 

Präsentation der Bildungsstudie am 11. September 2015
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Ansprechpartner

Wanja Hargens

Projektkoordination

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