Tagungen

KONFERENZ: ÄLTERE MENSCHEN IN DER UKRAINE

Die internationale Fachtagung, zu der die Ukrainische NGO „Turbota pro Litnih v Ukrainii“ (Age Concern Ukraine) am 15. und 16. Februar 2012 nach Kiew einlädt, thematisiert die soziale Lage älterer Menschen in der heutigen Ukraine. Vorträge von Experten beleuchten demografische, wirtschaftliche und soziale Aspekte des Alterns. Am Beispiel von generationenübergreifenden Projekten für NS-Zwangsarbeiter wird gezeigt, welche Rolle zivilgesellschaftliche Initiativen spielen können, um die Lage von alten Menschen zu verbessern.

Eine Studie des Instituts für Gerontologie (IFG) der Universität Heidelberg mit osteuropäischen Wissenschaftlern bestätigt den Erfolg dieser Projekte. Eine Auswahl geförderter Dialog-Projekte ist über einen Zeitraum von zwei Jahren evaluiert worden. Die Ergebnisse des IFG, die auf der Tagung vorgestellt werden, zeigen, dass intergenerationelle Projekte die Selbstakzeptanz und das Sinnerleben der NS-Opfer positiv beeinflussen und zu mehr Teilnahme älterer Menschen an zivilgesellschaftlichen Projekten und öffentlichem Leben führen.

 

68 humanitäre Projekte hat die Stiftung EVZ in letzten drei Jahren in der Ukraine im Programm „Treffpunkt Dialog“ mit mehr als 1,1 Millionen Euro unterstützt. Auf die vierte Ausschreibung im Programm „Treffpunkt Dialog“ haben sich 116 Organisationen beworben. Die Stiftung wird auch diesem Jahr wieder 330.000 Euro für Projekte zu Gunsten von ukrainischen NS-Opfern bereitstellen.

 

Am 17. und 18. Januar 2012 wurde in Minsk auf einer Fachtagung „Soziale Teilhabe und Verantwortung älterer Menschen“ über die Lage der NS-Opfer in Belarus diskutiert. Mehr dazu erfahren Sie hier.

 

Radiobeitrag im NDR Inforadio

vom 14. Mai 2010 (Sendung "Schabat Schalom")