Internationale Freiwillige

INTERNATIONALE FREIWILLIGE ENGAGIEREN SICH FÜR NS-OPFER

AKTION SÜHNEZEICHEN FRIEDENSDIENSTE E.V., BERLIN

 

Um den Generationendialog mit NS-Opfern anzuregen, fördert die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ den Einsatz junger Freiwilliger in humanitären Projekten ihres Handlungsfelds „Engagement für Opfer des Nationalsozialismus“. Der Verein Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. entsendet 2016-2019 insgesamt 44 junge Menschen, die sich für zwölf Monate in Stiftungsprojekten in Polen, Russland, Belarus, der Ukraine und in der Tschechischen Republik engagieren. Die Hauptaufgabe der Freiwilligen ist, Besuchsdienste bzw. Senioreneinrichtungen zu unterstützen: Sie begleiten die alten Menschen im Alltag, leisten praktische Hilfe und machen Angebote zur Freizeitgestaltung. Der Einsatz in den Projekten wird durch ein pädagogisches Begleitprogramm ergänzt, das u.a. Angebote der historisch-politischen Bildung umfasst. Die Freiwilligen haben die Möglichkeit, auch lebens-geschichtliche Interviews mit den Überlebenden zu führen. Auf länderübergreifenden Treffen tauschen sie ihre Erfahrungen aus. Die Freiwilligen kommen überwiegend aus Deutschland, einige aus der Ukraine.

Ziel ist, die jungen Freiwilligen für die Belange der alten Menschen zu sensibilisieren. Gleichzeitig erwerben die Freiwilligen interkulturelle Kompetenz und historisches Wissen. Für die betreuten Personen selbst bieten die Freiwilligendienste eine konkrete Hilfestellung im Alltag. Die jungen und alten Menschen gewinnen darüber hinaus mehr Verständnis für die gegenseitige Lebenssituation. Die Projektträger vor Ort schließlich werden in ihrer Arbeit durch die Freiwilligen unmittelbar unterstützt.

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. setzt sich in besonderer Weise für die Verständigung zwischen Generationen, Kulturen, Religionen und Völkern ein. Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seinen Verbrechen ist Motiv und Verpflichtung für konkretes Handeln in der Gegenwart. Zu den langjährigen Einsatzstellen von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. sowie Projektträgern der Stiftung EVZ gehören z.B. die tschechische NGO Živá paměť (Prag), die Stiftung „Deutsch-Polnische Aussöhnung“ (Warschau) und die russische Menschenrechtsorganisation „Memorial“.

In Alvin Gilens Buch „Geschichte bekam plötzlich ein Gesicht“ erzählen junge Freiwillige des Jahrgangs 2009/2010 von ihren Begegnungen mit Überlebenden der Shoa und davon, wie diese sie beeinflusst haben.

Kontakt

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.

Herr Thomas Heldt

Auguststr. 80

10117 Berlin

Telefon: +49 (30) 2 83 95-184

Telefax: +49 (30) 2 83 95-135

E-Mail: asf(at)asf-ev.de 

Internet: www.asf-ev.de 

 

 

Kontakt Stiftung EVZ

Lisa Eichhorn
Projektkoordination

Tel.  +49 (0)30 25 92 97-25
Fax. +49 (0)30 25 92 97-11
eichhorn(at)stiftung-evz.de