Die Stiftung EVZ will die Geschichte der NS-Zwangsarbeit in der deutschen und europäischen Erinnerungskultur verankern. Dabei kommen die Opfer zu Wort, die ihre Erfahrungen im Nationalsozialismus nachkommenden Generationen vermitteln. Die Stiftung leistet einen Beitrag zur Entwicklung einer Erinnerungskultur auch für die deutsche Migrationsgesellschaft. Sie bringt die exemplarische Aufarbeitung von Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts in den internationalen Erfahrungsaustausch ein. Die Stiftung EVZ will zudem das Bewusstsein für den jüdischen Anteil an der deutschen und europäischen Geschichte stärken.

 

Förderaktivitäten

local.history

Mit dem Förderprogramm local.history unterstützt die Stiftung EVZ lokale Initiativen und Vereine bei der Gestaltung einer lokaler Erinnerung, die möglichst viele Menschen einbezieht. Die geförderten Projekte setzen sich thematisch mit Orten, Personen und Ereignissen der NS-Geschichte, insbesondere zu NS-Zwangsarbeit und zu den verschiedenen Verfolgtengruppen des Nationalsozialismus auseinander.

Jugend erinnert

Neues Förderprogramm für bi- und multilaterale Jugendbegegnungen an historischen Orten der nationalsozialistischen Verfolgung und Vernichtung.

digital // memory

Wie haltbar ist unser erinnerungskultureller Konsens? Brauchen wir neue Ansätze des Erinnerns? Wie verändern die Neuen Medien unser Bild von der Vergangenheit? Die Stiftung EVZ geht diesen Fragen im Programm „digital // memory“ nach, mit dem sie die Entwicklung und Erprobung digitaler Formate in der historisch-politischen Bildung ermöglicht.

Migration und Erinnerungskultur

Antisemitismus und Rassismus sind in unserer Gesellschaft noch immer präsent. Die Zukunft unserer demokratischen Gesellschaft ist zudem geprägt von ihrem Blick in die Vergangenheit. Dabei werden unsere diversen Gesellschaftsperspektiven auf die Geschichte des Nationalsozialismus in erinnerungskulturellen Praktiken in Deutschland, oftmals übersehen. Darauf reagiert die Stiftung EVZ mit dem Programm Migration und Erinnerungskultur.

Dokumentation der NS-Zwangsarbeit

Ausstellungen, Forschungsprojekte und Konferenzen zum Thema.

Bildung mit Zeitzeugnissen

Die Opfer des Nationalsozialismus haben von ihren Erlebnissen eindrucksvoll Zeugnis abgelegt - in Wort, Schrift, Bild, Theater und Musik.

MEMO Deutschland – Multidimensionaler Erinnerungsmonitor

Mit der MEMO-Studie erforscht das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung Bielefeld (IKG), was, wie und wozu Bürger*innen in Deutschland historisch erinnern. Das Ziel ist die empirische Dokumentation der in Deutschland vorherrschenden Erinnerungskultur, erfasst in Form einer repräsentativen Meinungsumfrage.

Abgeschlossene Förderung

Hier finden Sie die bereits abgeschlossenen Förderprogramme im Handlungsfeld Auseinandersetzung mit der Geschichte.

Projektauswahl