Eine besondere Herausforderung liegt im absehbaren Ende der Zeitzeugenschaft, mit dem die Bewahrung der Erinnerung bald ganz allein in der Verantwortung der Nachgeborenen liegt. Wir müssen geeignete Wege finden, die stattgefundenen Verbrechen der nachwachsenden Generation zu erklären. Junge Leute wollen wissen, was geschehen ist und warum es geschehen konnte. Dabei geht es nicht um geschichtliches Wissen allein, sondern um politische Orientierung. Denn Freiheit und Demokratie, Toleranz und Humanität sind keine selbstverständlichen Gewissheiten. Sie setzen das fortdauernde Engagement jedes Einzelnen von uns voraus. Das zu befördern, kann und sollte zentraler Anspruch der Förderaktivitäten der Stiftung EVZ sein.