Die Arbeit der Stiftung EVZ ist ein herausragender Beitrag zur Aufarbeitung des nationalsozialistischen Unrechts. Die Regelung über die Zahlungen an Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter kam zwar sehr spät, wurde aber von den Betroffenen doch noch als eine Anerkennung des ihnen zugefügten großen Leids anerkannt.
Einen maßgeblichen Anteil daran, dass es nach schwierigen internationalen Verhandlungen zu einem gut vertretbaren Kompromiss gekommen ist, hatte der kürzlich verstorbene FDP-Ehrenvorsitzende Otto Graf Lambsdorff. Auch die heutigen Aktivitäten der Stiftung sind als Beitrag zur Auseinandersetzung mit der Geschichte unverzichtbar.