Die Gründung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ war ein wichtiger Schritt von Staat und Wirtschaft, Verantwortung für das Unrecht der nationalsozialistischen Zwangsarbeit zu übernehmen. Für die Opfer ist die Anerkennung des erlittenen Leides mindestens ebenso wichtig wie eine finanzielle Entschädigung.
Besonders positiv ist, dass die Stiftung auch über das Ende der Auszahlungen hinaus dazu beiträgt, die Zivilgesellschaft in Europa zu stärken, ein gemeinsames historisches Bewusstsein zu schaffen und zukünftige Generationen für Fragen der Menschenrechte zu sensibilisieren.