Menschliches Leid kann mit finanziellen Mitteln nicht wiedergutgemacht werden. Als vor zehn Jahren die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gegründet wurde, sollte durch humanitäre Leistungen für die überlebenden Zwangsarbeiter ein Zeichen gesetzt werden, dass das ihnen widerfahrene große Leid nicht in Vergessenheit gerät. Die Gründung der Stiftung hatte und hat deshalb auch heute noch eine hohe politische und moralische Bedeutung für die Bundesrepublik Deutschland.
Die eindrucksvolle Arbeit der Stiftung spiegelt sich in der Abschlussbilanz der Auszahlungen wider. Über 1,6 Millionen Menschen in fast 100 Ländern erhielten unbürokratisch und schnell Leistungen von rd. 4,4 Mrd. €.