Die soziale Situation der NS-Opfer heute

Zum Thema 14.04.2009

Für die meisten Menschen, die unter dem Nationalsozialismus litten und die überlebten, war es nach 1945 nicht möglich, in ihr altes Leben zurückzukehren. Viele ehemalige NS-Zwangsarbeiter, die aus ihrer Heimat verschleppt worden waren, ehemalige Kriegsgefangene und die wenigen Menschen, die die Konzentrationslager überlebten, mussten sich mühsam eine neue Existenz aufbauen. Ihre gesamten Lebenswege wurden von den bitteren Erfahrungen dieser Jahre überschattet und verändert. NS-Opfer aus der ehemaligen Sowjetunion erlebten nach der Rückkehr in ihre Heimat nicht selten erneute Verfolgung und Repression. [...]

 

Protestbrief von Schoa-Überlebenden 21.05.2012

Der »Treffpunkt« für Überlebende der Schoa in Frankfurt am Main hat Ende Februar einen offenen Brief an den Botschafter des Staates Israel formuliert und sich darin gegen die Diskriminierung von Frauen, die Geschlechtertennung im öffentlichen Raum und den Missbrauch von Symbolen der Judenvernichtung in Israel positioniert. Hintergrund sind die Haredim-Demonstrationen der vergangenen Monate.

Der »Treffpunkt« der Zentralwohlfahrtsstelle für Juden in Deutschland ist bis 2007 von Stfitung EVZ gefördert worden. Vier weitere Treffpunkte in Dresden, Dessau, Fulda und Hannover werden aktuell stabilisiert und ausgebaut.

  • Weitere Informationen dazu finden Sie hier
 
 

In Odessa versorgt eine Diakoniestation mit Unterstützung der Stiftung EVZ NS-Opfer und andere bedürftige alte Menschen. Vorstellung des Projekts, Interview mit der Leiterin und Portraits.

 
 

Ein Verein ehemaliger KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter betreibt in Simferopol ein Haus der Begegnung und betreut auf der ganzen Krim alte Menschen, denen Armut und Isolation drohen.

 

Michael Teupen
 

Michael Teupen beschäftigt sich mit der aktuellen Situation ehemaliger Zwangsarbeiter.

 
 

Ein Film über die sozial-medizinische Hilfe im Heidelberg-Zentrum in Simferopol, Ukraine.

 


Projekte der Stiftung EVZ

Mit ihren humanitären Projekten will die Stiftung EVZ zur Verbesserung der Lebenssituation der heute hochbetagten NS-Opfer beitragen. Im Dezember 2010 spendete die Deutsche Bahn AG zusätzlich 5 Mio. Euro für humanitäre Projekte in Osteuropa. mehr (Pressemitteilung vom 8.12.2010)