Die Stiftung EVZ

EVZ ist die Abkürzung für Erinnerung, Verantwortung und Zukunft.

Die Stiftung wurde im Jahr 2000 gegründet.

Die Stiftung spricht über

  • die Zeit des National-Sozialismus.

Die Stiftung setzt sich ein für

  • Menschen-Rechte und 
  • die Opfer des National-Sozialismus.  


Was macht die Stiftung EVZ?

Die Stiftung setzt sich für die Opfer des National-Sozialismus ein.

Zum Beispiel für Zwangs-Arbeiter.

Die Stiftung wurde vom Staat beauftragt, die Zwangs-Arbeiter aus dem 2. Weltkrieg zu entschädigen.

Deshalb hat die Stiftung Geld an diese Zwangs-Arbeiter gezahlt.

Die Nazis haben viele Menschen im 2. Weltkrieg zur Arbeit gezwungen.

Sie mussten sehr viel und hart arbeiten.

Dafür bekamen sie kein Geld.

Erst nach dem Jahr 2000 hat man die Zwangs-Arbeiter entschädigt.

Die Stiftung fördert heute Projekte aus 3 Themen-Bereichen.

Die Themen sind

  • Geschichte 
  • Menschen-Rechte und
  • Hilfe für Opfer des National-Sozialismus.

Die Stiftung spricht über die Geschichte

Die Stiftung will, dass niemand die Verbrechen aus dem National-Sozialismus vergisst.

Deshalb sprechen die überlebenden Opfer selbst über die Verbrechen von damals.

Die Opfer reden über diese Zeit mit jungen Menschen.

Die Menschen aus Europa und aus der ganzen Welt sollen sich an diese Verbrechen erinnern.

Die Menschen sollen daraus lernen.

Damit so etwas nicht wieder passiert.

Auch dafür setzt sich die Stiftung ein.

Deshalb fördert die Stiftung

  • Treffen
  • Ausstellungen
  • Tagungen
  • Filme oder
  • Bücher

zu diesem Thema. 

 

Die Stiftung setzt sich für die Menschen-Rechte ein

In der »Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte« aus dem Jahr 1948 steht geschrieben: Alle Menschen sind frei und gleich.

Im National-Sozialismus waren die Menschen nicht frei.

Viele wurden von den Nazis verfolgt.

Und die Menschen wurden nicht gleich behandelt.

Zum Beispiel wurden Menschen mit Behinderungen benachteiligt.

Deshalb fördert die Stiftung Projekte, die die Menschen-Rechte stärken.

Projekte gegen Benachteiligung und Verfolgung.

Und Projekte, in denen man über die Geschichte von Minderheiten etwas lernt.

Zum Beispiel Theater-Projekte.

Minderheiten sind zum Beispiel Menschen mit einer anderen Haut-Farbe oder Religion.

Die Stiftung setzt sich für die Opfer des National-Sozialismus ein

Die Zwangs-Arbeiter waren Opfer des National-Sozialismus.

Heute sind die Opfer schon sehr alt.

Viele von ihnen leben in Ost-Europa.

Oft leben sie in Armut.

Und sind ausgeschlossen aus der Gesellschaft.

Deshalb fördert die Stiftung Projekte, die den Opfern helfen.

Die Projekte können in Mittel-Europa, Ost-Europa oder Israel sein.

Zum Beispiel gibt die Stiftung Geld für eine gute soziale Betreuung und medizinische Hilfen der Opfer.

Und die Stiftung fördert die Gespräche zwischen Opfern und jungen Menschen.

Die Stiftung will, dass alte Menschen gut leben können.

Dafür tragen wir alle Verantwortung.

 

Über die Stiftung EVZ

Die Stiftung hat Geld von deutschen Firmen und vom deutschen Staat bekommen.

Der größte Teil des Geldes wurde an die überlebenden Zwangs-Arbeiter verteilt.

Ein anderer Teil des Geldes wird für Projekte ausgegeben.

Die Stiftung hat 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sprechen mit allen Menschen, die Projekte machen.

Und die Stiftung hat 2 Vorstände.

Man kann auch Chefs sagen.

Die Vorstände leiten die Stiftung und verteilen das Geld.

Ein Kuratorium überprüft die Arbeit der Stiftung.

Man kann auch Stiftungs-Rat sagen.

Das Kuratorium hat 27 Mitglieder.

Die Mitglieder kommen aus verschiedenen Ländern.

Das Kuratorium legt fest, für welche Projekte das Geld ausgegeben wird.

Und es prüft genau nach, ob das Geld auch richtig eingesetzt wurde.


So erreichen Sie uns

Stiftung EVZ
Friedrichstraße 200
10117 Berlin
Telefon: 030 25 92 97 0
E-Mail: info(at)stiftung-evz.de

Alle Veranstaltungen, Bücher oder Filme
finden Sie im Internet unter: www.stiftung-evz.de.

 
Den Text in leicht verständlicher Sprache hat capito Berlin geschrieben.

 

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