Preisverleihung

Hosenfeld/Szpilman-Gedenkpreis

Unter der Schirmherrschaft des polnischen Staatspräsidenten a. D. Bronislaw Komorowski und des Bundespräsidenten a. D. Prof. Dr. Roman Herzog† verleiht die Leuphana Universität Lüneburg zum siebten Mal den Hosenfeld/Szpilman Gedenkpreis, gestiftet von der Stiftung evz: Erinnerung, Verantwortung und Zukunft. In den letzten Monaten des Jahres 1944 trifft der Wehrmachtsoffizier Wilm Hosenfeld in den Ruinen von Warschau auf den polnischen Musiker und Komponisten Wladyslaw Szpilman, versteckt ihn, versorgt ihn mit Lebensmitteln und kann so sein Leben retten.
Mit der Verleihung des Hosenfeld/Szpilman-Gedenkpreises möchte die Leuphana die Wichtigkeit ethischen Widerstandshandelns öffentlich sichtbar hervorheben und der Freundschaft zwischen Wilm Hosenfeld und Wladyslaw Szpilman gedenken, die sie nach Kriegsende verband. Das thematische Spektrum der auszuzeichnenden Arbeiten erstreckt sich sowohl auf das ethische Widerstandshandeln zur Zeit des Nationalsozialismus als auch auf das Werk des Komponisten Wladyslaw Szpilman.

Unter der Schirmherrschaft des polnischen Staatspräsidenten a. D. Bronislaw Komorowski und des Bundespräsidenten a. D. Prof. Dr. Roman Herzog † verleiht die Leuphana Universität Lüneburg zum siebten Mal den Hosenfeld/Szpilman Gedenkpreis, gestiftet von der Stiftung EVZ.

In den letzten Monaten des Jahres 1944 trifft der Wehrmachtsoffizier Wilm Hosenfeld in den Ruinen von Warschau auf den polnischen Musiker und Komponisten Wladyslaw Szpilman, versteckt ihn, versorgt ihn mit Lebensmitteln und kann so sein Leben retten.
Mit der Verleihung des Hosenfeld/Szpilman-Gedenkpreises möchte die Leuphana die Wichtigkeit ethischen Widerstandshandelns öffentlich sichtbar hervorheben und der Freundschaft zwischen Wilm Hosenfeld und Wladyslaw Szpilman gedenken, die sie nach Kriegsende verband. Das thematische Spektrum der auszuzeichnenden Arbeiten erstreckt sich sowohl auf das ethische Widerstandshandeln zur Zeit des Nationalsozialismus als auch auf das Werk des Komponisten Wladyslaw Szpilman.

Für ihr Engagement gegen das Vergessen der Naziverbrechen erhält die Neue Jüdische Kammerphilarmonie Dresden den diesjährigen Hosenfeld/Szpilman-Gedenkpreis. Die Jury, unter Beteiligung der Stiftung EVZ, würdigt die musikwissenschaftliche Leistung der Neuen Jüdische Kammerphilarmonie, die seit 2007 in ingesamt 66 Konzerten die Werke von 25 verfemten jüdischen Komponisten aufgeführt.

Ein weiterer Preis wird an M.A. Miriam Schulz von der Colombia University verliehen.

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Zeit und Ort:

27.01.2017, 18 Uhr

Foyer der Bibliothek der Leuphana,
Scharnhorststraße 1, 21335 Lüneburg