Veranstaltungsreihe "Transitional Justice"

Transitional Justice

Entschädigungen. Erwartungen, Erfahrungen und Standards kollektiver und individueller Entschädigungsprogramme nach systematischem Unrecht

Weltweit gibt es zahlreiche Entschädigungsprogramme für die Opfer historischen Unrechts. Die Veranstaltung widmet sich den Unrechtstatbeständen, den Opfergruppen und der Ausgestaltung der Entschädigungsprogramme. Werden die Entschädigungen individuell oder kollektiv geleistet? Welche Erfahrungen gibt es mit Entschädigungsprogrammen aus Sicht der Opfer, welche aus Sicht der damit betrauten Organisationen? Wie haben sich die Ansprüche an Entschädigungsprogramme – auch unter dem Einfluss der Menschenrechte – entwickelt?
Die Stiftung EVZ hat in den Jahren 2001 bis 2007 Gelder in Höhe von etwa 4,4 Mrd. Euro an 1,66 Mio. ehemalige NS-Zwangsarbeiter ausgezahlt. Damit ist sie selbst eine Entschädigungsakteurin gewesen.

 

Die Veranstaltung wird deutsch/englisch gedolmetscht.

 

Die Veranstaltungsreihe "Transitional Justice. Instrumente - Erfahrungen - Herausforderungen" ist eine Kooperation der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, des Deutschen Instituts für Menschenrechte und der Stiftung EVZ.

Koordination: Prof. Dr. Anja Mihr, Humboldt-Viadrina Center of Governance through Human Rights, Berlin

 

Datum und Ort:

Mittwoch, 9. März 2016, 19 Uhr

Veranstaltungsort:

Stiftung EVZ

Lindenstraße 20-25

10969 Berlin

Tel.: (030) 25 92 97-0

Veranstalter:

 

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© Stiftung EVZ, Natalia Tomscha