Newsletter 02/2017

Inhaltsverzeichnis



Kommende Veranstaltungen

14. - 19. Mai 2017 ~ Salzburg Global LGBT Forum - Home: Safety, Wellness, and Belonging

14. - 19. Mai 2017 ~ Salzburg Global LGBT Forum - Home: Safety, Wellness, and Belonging

60 Menschen aus 30 Ländern und verschiedenen Bereichen wie Politik, Recht, Menschenrechte, Kultur, Kunst und Religion treffen sich, um über die Themen Familie, Migration und Wohlergehen für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans* (LSBT) zu sprechen. Ein umfangreiches Programm mit interaktiven Formaten bietet einen geschützten Raum für Erfahrungsaustausch und Entwicklung neuer Ideen. Dr. Andreas Eberhardt, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung EVZ, wird im Rahmen dieses Forums gemeinsam mit anderen hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern von internationalen Organisationen, Botschaften und Regierungen an einem internationalen Panel teilnehmen und über die Unterstützung von LSBT-Organisationen und ihre internationale Vernetzung diskutieren. Das Salzburg Global LGBT Forum wurde 2013 gegründet und baut seitdem ein internationales Netzwerk von Menschen aus Bereichen wie Menschenrechte, Kunst und Religion aus. Das Forum umfasst derzeit Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 65 Ländern und fördert einen offenen Dialog über Fragen der LSBT-Gemeinschaft in verschiedenen Kontexten.
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16. - 17. Mai 2017 ~ Workshop: Aus guter Praxis lernen

16. - 17. Mai 2017 ~ Workshop: Aus guter Praxis lernen

In Kiew treffen sich 40 VertreterInnen ukrainischer Projekte, die die Stiftung EVZ im Programm "Treffpunkt Dialog" gefördert hat. Ziel des Workshops ist ein Austausch über Erfahrungen und erfolgreiche Methoden der Aktivierung und Unterstützung von Überlebenden der NS-Verfolgung. Die Veranstaltung wird von den Beratern Jochen Töpfer und Bohdan Maslych im Rahmen einer Evaluation organisiert, die die Stiftung EVZ mit dem Ziel der Weiterentwicklung ihrer humanitären Programme in Auftrag gegeben hat.
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20. Mai 2017, 19:30 Uhr ~ Theaterpremiere: "Cohn Bucky Levy – Der Verlust"

20. Mai 2017, 19:30 Uhr ~ Theaterpremiere: "Cohn Bucky Levy – Der Verlust"

Das Theaterprojekt "Cohn Bucky Levy – Der Verlust" beschäftigt sich mit der Geschichte der Familien Cohn, Bucky und Levy. 1890 haben die drei Schwestern Cohn ihr kleines Geschäft am Markt 23 in Altenburg eröffnet, das wenige Jahrzehnte später unter der Leitung Sally Buckys und dann von Albert Levy geführt wurde. "M.&S. Cohn" avancierte zu einem der größten und erfolgreichsten Warenhäuser der Region. Die Inszenierung führt zu verschiedenen Originalschauplätzen in der Stadt und holt damit dieses Kapitel Altenburger Geschichte einprägsam und tiefgehend ins Bewusstsein. Ab 1933 wurden die Familien Opfer der Nationalsozialisten. Einigen Familienmitgliedern gelang rechtzeitig die Flucht, andere wurden inhaftiert, deportiert und schließlich in den Konzentrationslagern ermordet. Das Stück wurde im Programm "Theaterprojekte mit Zeugnissen von Opfern des Nationalsozialismus" gefördert.
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25. - 27. Mai ~ 36. Deutscher Evangelischer Kirchentag 2017

25. - 27. Mai ~ 36. Deutscher Evangelischer Kirchentag 2017

Die Stiftung EVZ beteiligt sich mit einem Infostand am "Markt der Möglichkeiten" im Rahmen des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentags 2017 in Berlin. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter präsentieren in der Messehalle 2.1 das internationale Förderengagement der Stiftung EVZ, speziell ihr Jugendförderprogramm EUROPEANS FOR PEACE und das deutsch-ukrainische Förderprogramm MEET UP!.
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30. Mai, 19.30 Uhr ~ Vortrag mit Diskussion - Post-Trump Election: Race in the United States

30. Mai, 19.30 Uhr ~ Vortrag mit Diskussion - Post-Trump Election: Race in the United States

Die Professorin der Rechtswissenschaften an der Georgia State University in Atlanta, Tanya Monique Washington, wird im Rahmen des von der Stiftung EVZ geförderten Sommerprogramms von Humanity in Action Deutschland für internationale Studierende zum Thema "International Human Rights Dialogue and Action Academy" einen Vortrag zu "Race Relations", den Beziehungen zwischen ethnischen Gruppen, in den Vereinigten Staaten von Amerika halten. Neben einer kurzen historischen Einführung beleuchtet sie, welche Einflüsse die Wahl von Donald Trump auf "Race Relations" in den USA im Verlauf seiner Präsidentschaft bereits hatte und in den nächsten vier Jahren haben wird.
Ort: Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Geschwister-Scholl-Straße 1-3, 10117 Berlin
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Mai - Juni 2017 ~ Wettbewerb: Länderfinale "Jugend Debattiert International" 2017

Mai - Juni 2017 ~ Wettbewerb: Länderfinale "Jugend Debattiert International" 2017

"Jugend debattiert international" ist ein Debattierwettbewerb für Jugendliche aus zehn mittel- und osteuropäischen Ländern. Der Wettbewerb will zur Auseinandersetzung mit Menschenrechten und ihren geschichtlichen Hintergründen anregen und das Debattieren als Medium politischer Kultur und demokratischer Auseinandersetzung stärken. Um zugleich die deutschen Sprachkenntnisse in den beteiligten Ländern und die bilateralen Kulturbeziehungen zu fördern, findet das Projekt in deutscher Sprache statt. Seit April 2017 werden in den zehn teilnehmenden Ländern die Landessieger ermittelt. Die Länderfinale werden vom Goethe-Institut Prag koordiniert und von den Goethe-Instituten im jeweiligen Land veranstaltet.
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1. Juni 2017, 14 Uhr ~ Internationale Konferenz: Time to react - Zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume stärken

1. Juni 2017, 14 Uhr ~ Internationale Konferenz: Time to react - Zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume stärken

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung und das Auswärtige Amt laden zu einer internationalen Konferenz ein, die das Phänomen "closing space" für zivilgesellschaftliche Organisationen zum Thema hat. Organisationen, die für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter* (LSBTI) arbeiten, sind besonders betroffen. Im Rahmen der Konferenz wird die Bedeutung der allgemeinen Entwicklung für LSBTI-Organisationen reflektiert. Die Konferenz richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter der Außenpolitik, der Entwicklungszusammenarbeit, an Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen. Anmeldungen sind bis zum 22. Mai möglich.
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8. Juni 2017, 19 Uhr ~ Lesung: DiVers! Deutsch-israelisches Spoken-Word und Poetry Slam-Projekt

8. Juni 2017, 19 Uhr ~ Lesung: DiVers! Deutsch-israelisches Spoken-Word und Poetry Slam-Projekt

DiVers! ist ein Projekt von Jugendlichen zum Thema Anerkennung von Vielfalt. Im Fokus stehen Identitätsfindungsprozesse bei Jugendlichen. Wie können Menschen ihre Identität und eine positive Gruppenzugehörigkeit aufbauen, ohne Mitglieder anderer Gruppen und Individuen zu diskriminieren? Herkunft, Geschlecht, sexuelle Orientierung und vieles mehr spielt eine Rolle bei der Definition des Eigenen ICH. Im Projekt setzten sich die Teilnehmenden multiperspektivisch mit den Alltagserfahrungen von Diskriminierung in Form von Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und Xenophobie auseinander. Die Texte, Gedichte und Spoken-Word-Performances in Berlin und Jerusalem sind die Ergebnisse der gemeinsamen Projektarbeit.
Ort: Theater "Expedition Metropolis", Ohlauer Straße 41, 10999 Berlin

13. Juni 2017, 18 Uhr ~ Filmpremiere mit Diskussion: "Shaping Identities!"

13. Juni 2017, 18 Uhr ~ Filmpremiere mit Diskussion: "Shaping Identities!"

Die 45-minütige Filmdokumentation begleitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jugendbegegnung "Shaping Identities!". Durch die Arbeit an einem gemeinsamen Theaterprojekt lernen sie Heimat und Ferne, Israel und Deutschland, Familien und Freunde, sich und "die Anderen" aus unterschiedlichen, herausfordernden Perspektiven kennen. In Kurzportraits fragt die Dokumentation, was es heißt, heute erwachsen zu werden und wie junge Menschen damit umgehen. Individuelle und kollektive Identitätskonstruktionen bilden das Spannungsfeld für einen ehrlichen Blick auf die deutsch-israelischen Beziehungen in Vergangenheit und Gegenwart.
Ort: Kino Central, zweiter Hinterhof, Rosenthaler Straße 39, 10178 Berlin
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14. Juni 2017, 19 Uhr ~ Buchvorstellung und Gespräch - Learning from Experiences? The German Compensation Program for Nazi-Era Forced Labor

14. Juni 2017, 19 Uhr ~ Buchvorstellung und Gespräch - Learning from Experiences? The German Compensation Program for Nazi-Era Forced Labor

Kann man in anderen Ländern bei der Aufarbeitung massenhaften Unrechts und Entschädigungsfragen aus den deutschen Erfahrungen lernen? Zehn Jahre nach dem Ende der Entschädigungszahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter stellt die Stiftung EVZ die Publikation "The German Compensation Program for Forced Labor: Practice and Experiences" vor, die sich mit den Herausforderungen und "lessons learned" der Entschädigung befasst. Die ab Juni online verfügbare Publikation ist eine Antwort auf das internationale Interesse an der Durchführung der Entschädigungszahlungen, welches die Stiftung EVZ in den letzten Jahren erfahren hat. Gleichzeitig wird so sichergestellt, dass das institutionelle Wissen über die praktische Ausgestaltung eines der größten Entschädigungsprogramme nicht verloren geht.
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19.-20. Juni ~ Tagung: Blickwinkel – Antisemitismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft: "Rechtspopulismus und Judenfeindschaft. Kontinuitäten – Brüche – Herausforderungen"

19.-20. Juni ~ Tagung: Blickwinkel – Antisemitismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft: "Rechtspopulismus und Judenfeindschaft. Kontinuitäten – Brüche – Herausforderungen"

Der Anstieg des Rechtspopulismus in Deutschland und Europa stellt die antisemitismuskritische Bildungsarbeit vor neue Herausforderungen. Die achte "Blickwinkel"-Tagung möchte den Anstieg populistischer Ideologien als Reaktion auf die Moderne analysieren und der Frage nachgehen, wie auf das Erstarken rechtspopulistischer Einstellungen in der Gesellschaft reagiert werden kann. Für die öffentliche Abendveranstaltung konnte die TV-Moderatorin und Aktivistin Mo Asumang zum Thema "Allein unter Rassisten" gewonnen werden. Die Tagungsreihe "Blickwinkel. Antisemitismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft" ist ein Kooperationsprojekt der Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt am Main, des Pädagogischen Zentrums des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt, des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin und der Stiftung EVZ. Gefördert wird die Tagung 2017 auch aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Programm "Demokratie Leben".
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20. Juni 2017, 19 Uhr ~ Buchvorstellung: Ausgegrenzt! Warum? Zwangssterilisierte und "Euthanasie"-Geschädigte in der Bundesrepublik Deutschland

20. Juni 2017, 19 Uhr ~ Buchvorstellung: Ausgegrenzt! Warum? Zwangssterilisierte und "Euthanasie"-Geschädigte in der Bundesrepublik Deutschland

Das von der Stiftung EVZ geförderte Buch "Ausgegrenzt! Warum? Zwangssterilisierte und ‚Euthanasie‘-Geschädigte in der Bundesrepublik Deutschland" wird präsentiert. Die Stiftung Topographie des Terrors und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas laden mit Unterstützung der Stiftung EVZ, Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. und des Metropol Verlags ein. Schauspielschüler der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin lesen aus Biografien von Opfern vor. Anhand exemplarischer Lebenswege wird unter verschiedenen Aspekten dem Leben von Zwangssterilisierten und "Euthanasie"-Geschädigten in der Nachkriegsgesellschaft nachgegangen.
Ort: Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin
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22. - 25. Juni 2017 ~ Internationale Konferenz: Humanity in Action e. V.

22. - 25. Juni 2017 ~ Internationale Konferenz: Humanity in Action e. V.

250 internationale Fellows aus Europa und den USA treffen sich nach den Sommerprogrammen "International Human Rights Dialogue and Action Academy" in Amsterdam, Berlin, Kopenhagen, Paris, Sarajevo und Warschau zur achten internationalen Humanity in Action Konferenz in Berlin. Humanity in Action fördert das Lernen aus der Geschichte und den Einsatz für die Menschenrechte durch internationale Bildungsprogramme für engagierte junge Erwachsene. Ziel ist es, die Menschenrechte im beruflichen und persönlichen Denken und Handeln zu verankern. Die Stiftung EVZ fördert die Sommerprogramme in Deutschland und in Polen.
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29. Juni 2017, 18 Uhr ~ Diskussion: Verbrechen gegen die Menschheit – Ahndung, Erinnerung, Bildung

29. Juni 2017, 18 Uhr ~ Diskussion: Verbrechen gegen die Menschheit – Ahndung, Erinnerung, Bildung

Bei der Betrachtung der Verbrechen gegen die Menschheit und ihrer Ahndung geht es vor allem um die zeitgemäße Ausleuchtung der Dimensionen von Täterschaft, Opfern und Verantwortung. Es soll dabei das Verständnis für Menschenrechte als Maßstab im Umgang mit Erfahrungen kollektiver Gewalt und Erinnerung sowie für "Menschenrechte als Erinnerung" geweckt werden. Dazu wird die Entwicklung der internationalen Ahndung von Menschenrechtsverletzungen aufgezeigt und zudem auch die Perspektive von Opfern, Erinnerung, Entschädigung in den Fokus gerückt.
Ort: Berliner Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin

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Neues aus der Förderung

Steuerungstreffen: "Treffpunkt Dialog"

Steuerungstreffen: "Treffpunkt Dialog"

Vom 26. bis zum 28. April 2017 traf sich zum 15. Mal die internationale Steuergruppe des Förderprogramms "Treffpunkt Dialog". Jeweils drei Vertreterinnen der Programmträger aus Moskau (CAF Russia), Kiew (Turbota pro Litnih v Ukraini) und Minsk (MOO Verständigung), die in Kiew lebende Koordinatorin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Programms, sowie die in der Stiftung EVZ für das Förderprogramm zuständigen Mitarbeiterinnen berieten drei Tage über aktuelle Fragen der Programmumsetzung und Entwicklungen bei den Zielgruppen. Moderiert wurde das Treffen von der Trainerin und Projektmanagerin Carolin Savchuk. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Eberhardt begrüßte die osteuropäischen Gäste und teilte einige Informationen und Eindrücke zur Lage von Menschen, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden, mit ihnen. Das Förderprogramm "Treffpunkt Dialog" wird im Herbst diesen Jahres zum zehnten Mal ausgeschrieben.
weitere Informationen zum Förderprogramm

Kurzfilme: Überlebende des Nationalsozialismus bedanken sich

Kurzfilme: Überlebende des Nationalsozialismus bedanken sich

In drei 2-minütigen Clips erinnern sich Überlebende des Nationalsozialismus an die Menschen, die ihnen während des Zweiten Weltkriegs das Leben gerettet haben. Die kurzen Filme sind aus dem Geschichtswettbewerb "Mensch sein" des Programms "Treffpunkt Dialog" entstanden und wurden vom 8. bis 10. Mai im ukrainischen TV ausgestrahlt. Der Wettbewerb kam 2016 einem Bedürfnis vieler Hochbetagter entgegen, sich auch an Gutes zu erinnern oder einem anderen Menschen "Danke" zu sagen und das mit einer Geschichte öffentlich zu machen.
zum Video

Ausstellungseröffnung: "... wie das Atmen frischer Luft"

Ausstellungseröffnung: "... wie das Atmen frischer Luft"

Am 8. Mai wurde die Ausstellung im Dorf Jevgenivka (Sniguriwka Kreis, Mykolajiv Gebiet) eröffnet. Sie portraitiert beispielhaft zwölf TeilnehmerInnen von Projekten, die die Stiftung EVZ im Programm "Treffpunkt Dialog" fördert. Die einfühlsam portraitierten Lebensgeschichten zeugen von unvorstellbarem Leid, aber auch von Kraft und Lebensmut.
Nach der Eröffnung im Kulturhaus des Dorfes gedachten alle Teilnehmer der Soldaten, die das Dorf Jevgenivka am Ende des Zweiten Weltkrieges befreit haben. Das Programm "Treffpunkt Dialog" fördert vor Ort den Verein "Vivat". "Vivat" hat einen Treffpunkt für ältere Menschen, unter ihnen auch Opfer des Nationalsozialismus, gegründet, der sie bei der Freizeitgestaltung unterstützt. So soll ihre Isolation überwunden und ihre Lebenssituation verbessert werden.
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Projektetreffen: Facing Antisemitism and Antigypsyism

Projektetreffen: Facing Antisemitism and Antigypsyism

Vom 3. bis 5. April trafen sich 23 Projektleitende von 12 geförderten Praxisprojekten aus Litauen, den Niederlanden, Polen, Rumänien, Russland, der Tschechischen Republik, der Ukraine und Ungarn zu einem Qualifizierungs- und Vernetzungstreffen in Berlin. Neben Inputs zu Themen wie Monitoring und Evaluation, Umgang mit Hassreden im Internet, Herausforderungen in Lehrertrainings, standen das gemeinsame Reflektieren über die einzelnen Projekte und das gegenseitige Feedback zu Stärken und Schwächen im Mittelpunkt. Exkursionen zu ausgewählten Berliner Projekten ergänzten das Programm.
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75. Jahrestag der Ermordung von über 25.000 Juden und Roma in Rostow am Don

75. Jahrestag der Ermordung von über 25.000 Juden und Roma in Rostow am Don

Vom 11. bis 15. August 2017 veranstaltet die jüdische Organisation Hesed Sholom Ber in Rostow am Don vielfältige Veranstaltungen, die an die am 11. und 12. August 1942 von der Einsatzgruppe D durchgeführten Massenermordungen von etwa 27.000 BewohnerInnen von Rostow am Don, überwiegend jüdischer Herkunft, erinnern. Die zentrale Veranstaltung ist ein Gedenkmarsch am 13. August. Die Stiftung EVZ hat Hesed Sholom Ber für ein Begegnungsprojekt zwischen der jüdischen und der Roma Community vor Ort gefördert. Für den Jahrestag entsteht u. a. eine Wanderausstellung mit Biografien ermordeter Roma.


Neue Publikationen

Reihe: Bittere Vergangenheit! – Bessere Zukunft?

Reihe: Bittere Vergangenheit! – Bessere Zukunft?

Die ersten beiden Bände der Reihe des Child Survivors Deutschland e. V. sind erschienen. Sie wird von der Stiftung EVZ und dem Zentralrat der Juden in Deutschland gefördert und erscheint im Verlag Hentrich & Hentrich. In 18 Ländern gibt es derzeit 55 Gruppen von Child Survivors, die als Kinder bis 1945 die Verfolgung der Nazis überlebt hatten. Mit dieser Buchserie werden Erfahrungen von Child Survivors vor und nach 1945 im Kontext von Gegenwartsproblemen und Zukunftsaussichten thematisiert.
Band 1
Philipp Sonntag: Wir Überlebende des Nazi-Terrors in Aktion
108 Seiten, Broschur, 14,90 Euro, ISBN 978-3-95565-211-1
Band 2
Liesel Binzer: Ich prägte mein Leben in – wegen – trotz Theresienstadt
84 Seiten, 24 Abb., Broschur, 12,90 Euro, ISBN 978-3-95565-212-8
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Aktuelle Ausschreibungen

Sogidarity. Gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität

Sogidarity. Gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität

Die Stiftung EVZ fördert – mit Unterstützung der Dreilinden gGmbH – Projekte, die Diskriminierungen aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität (SOGI) bekämpfen sowie die allgemeinen Menschenrechte für LSBTI verwirklichen. Das Programm fördert Allianzen von LSBTI-Organisationen mit anderen Akteuren aus Staat, Zivilgesellschaft und Arbeitswelt, die sich für Menschenrechte einsetzen. Die Stiftung EVZ möchte im Jahr 2017 wieder Projekte in Osteuropa fördern. Die Ausschreibung und Antragsformulare stehen auf der Webseite des Förderprogramms zum Download.
zur Ausschreibung

Latscho Diwes - Förderprogramm für Überlebende des NS-Genozids an den Roma

Latscho Diwes - Förderprogramm für Überlebende des NS-Genozids an den Roma

Das Förderprogramm „Latscho Diwes“ startete letztes Jahr in den europäischen Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Nun wird das Programm zum zweiten Mal ausgeschrieben. Zur Antragstellung sind NGOs aus sieben mittel- und süd-osteuropäischen Ländern eingeladen.
Mit dem Förderprogramm will die Stiftung EVZ das Verfolgungsschicksal der Überlebenden des Genozids an den Roma anerkennen, ihre gesundheitliche, materielle und soziale Lage verbessern und zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich für Roma engagieren fördern.
Bewerbungsfrist: 15. Juli 2017
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Friedrichstraße 200
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Kontakt

Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Eugen Esau
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Friedrichstraße 200
10117 Berlin
esau(at)stiftung-evz.de
www.stiftung-evz.de
www.facebook.com/stiftungevz



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