Newsletter 01/2009

1939-2009: 70. Jahrestag des Kriegsbeginns

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1939-2009: Grußwort des Vorstandsvorsitzenden Dr. Martin Salm

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
liebe Freunde der Stiftung EVZ,

im Jahr 2009 jährt sich der Überfall Deutschlands auf Polen und der Beginn des Zweiten Weltkriegs zum 70. Mal. Viel ist getan worden, um die Folgen des Krieges und des Holocaust zu überwinden. Die Folgen der Barbarei sind aber auch heute noch spürbar – vor allem für die Überlebenden. Die Zeit, in der Zeitzeugen des damaligen Geschehens direkt zu uns sprechen können, geht zu Ende. Die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ), die im Jahr 2000 für die späte Entschädigung von Zwangsarbeitern gegründet wurde, macht in diesem Jahr besondere Anstrengungen, die Opfer zu hören. In diesen Tagen wird ein Online-Archiv mit Erinnerungen ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter vorgestellt. Anliegen der Stiftung EVZ ist es, in Erinnerung an die Opfer von NS-Unrecht für die Zukunft zu lernen. In diesem Jahr des Gedenkens an die Opfer des Krieges, der 1939 begann, müssen wir auch heutigen Menschenrechtsverletzungen begegnen: Diskriminierung und Ausgrenzung sind längst nicht überwunden. Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus verbergen sich in vielen Köpfen der Gesellschaft.

Wir freuen uns, unsere Arbeit gemeinsam mit unseren Projektpartnern in Mittel- und Osteuropa, in Israel und den USA sowie mit vielen gesellschaftlichen Initiativen in Deutschland weiterzuentwickeln. Einige Aktivitäten der Stiftung EVZ und ihrer Partner stellen wir Ihnen in diesem Newsletter vor. Ich wünsche Ihnen allen ein gutes Jahr 2009.

Ihr 
Dr. Martin Salm
Vorstandsvorsitzender Stiftung EVZ

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Start des Online-Portals "Zwangsarbeit 1939-1945"

Ein Online-Archiv zum Thema Zwangsarbeit im nationalsozialistischen Deutschland wird am 22. Januar in Berlin erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Viele ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus Mittel- und Osteuropa haben in den nun vorliegenden Interviews erstmals über das Erlittene und die Zeit nach 1945 berichtet. "Die Stiftung EVZ will mit dem von ihr geförderten Online-Archiv zur Zwangsarbeit die Erinnerungen dieser NS-Opfer wach halten und sie zugleich für die politische Bildung und Forschung nutzbar machen.", erklärt Stiftungsvorstand Günter Saathoff. 590 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus 27 Ländern erzählen ihre Lebensgeschichten. Die Berichte werden unter www.zwangsarbeit-archiv.de für Bildung und Wissenschaft bereitgestellt. Zeitgleich wird auch eine PC-Station des Deutschen Historischen Museums eröffnet. Diese zeigt Auszüge aus der Interview-Sammlung und ist in die Dauerausstellung des DHM integriert. mehr

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Zeugen und Zeugnisse: Methodische Anregungen für die Bildungsarbeit

Eine Seminarreihe "Entdecken und Verstehen“ richtet sich bundesweit an Lehrkräfte, Interessierte und Multiplikatoren aus der Bildungsarbeit, die sich mit Zeugnissen von NS-Opfern und Zeitzeugen didaktisch auseinandersetzen. Das erste Seminar beschäftigt sich mit dem Thema Zeitzeugeninterviews in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit und findet am 30. und 31. Januar in Berlin statt. Anmeldeschluss ist der 23. Januar 2009. mehr 

Auch die im Januar 2009 erschienene Publikation "Zeugen und Zeugnisse" geht diesem Thema nach: Wie können Zeugnisse von NS-Opfern in die Bildungsarbeit eingebunden werden? Vor welchen Herausforderungen stehen Pädagoginnen und Pädagogen in der historisch-politischen Bildung, wenn sie das Thema NS-Zwangsarbeit vermitteln? Neben wissenschaftlichen Beiträgen werden beispielhafte Projekte vorgestellt, die verschiedene methodische Ansätze aufzeigen. Das Buch wendet sich insbesondere an interessierte Lehrerinnen und Lehrer. mehr

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Seit 60 Jahren unermüdlich für die Menschenrechte

Die Umsetzung der vor 60 Jahren verabschiedeten UN-Menschenrechtserklärung bleibt für den 91-Jährigen Stéphane Hessel eine dauerhafte Aufgabe. Trotz seines hohen Alters reist der frühere französische Diplomat und KZ-Überlebende um die Welt, um für den Einsatz für die Menschenrechte zu werben. „Ihr müsst die neuen Aufgaben erkennen und Euch dann ebenso für sie mobilisieren, wie wir vor 60 Jahren für die Aufgaben unserer Zeit.“, so Hessel auf einer Tagung der Stiftung EVZ in Nürnberg zum Thema „Das Recht, das uns zu Menschen macht“. Diese wurde anlässlich des 60. Jubiläums der Unterzeichnung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ausgerichtet. Hessel war nach dem Zweiten Weltkrieg als Mitglied der französischen Delegation an der Erarbeitung des Dokuments beteiligt. Nur wenige Monate zuvor war er aus dem KZ Dora geflohen. Seine Erlebnisse beschreibt er als Schlüssel zu seinem späteren Engagement für die Menschenrechte. Die in der UN-Erklärung festgelegten Standards seien für ihn das „Motto der neuen Gesellschaft“ gewesen. Eine Slideshow zur Konferenz in Nürnberg finden Sie hier.

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Schüler für Zivilcourage: Europeans for Peace

Europeans for Peace ist das größte Förderprogramm zur Förderung internationaler Jugendpartnerschaften und gemeinsamer Projektarbeit. Die Themen Widerstand und Zivilcourage während des Zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit standen im Projektjahr 2007/08 im Fokus. In einem deutsch-polnischen Projekt befragten Jugendliche die Kinder der Oppositionellen Jacek Kuron und Adolf Reichwein zu den Lebenswegen ihrer berühmten Väter. Eine deutsch-kirgisische Jugendgruppe beschäftigte sich mit der Lebensgeschichte eines Deutschen, der im Zweiten Weltkrieg von seinen kirgisischen Nachbarn gerettet wurde, als seine Eltern vom sowjetischen Geheimdienst deportiert wurden. Während einer feierlichen Preisverleihung werden die von einer Jury ausgezeichneten Projekte vorgestellt (16. Februar 2009 um 17.00 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften). Dazu laden wir Sie herzlich ein! mehr

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Verantwortung übernehmen: Neue Förderangebote der Stiftung EVZ

Förderprogramm Treffpunkt Dialog
Das Programm Treffpunkt Dialog der Stiftung EVZ richtet sich an belarussische, russische und ukrainische Organisationen, die sich für die Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen in ihrem Land engagieren. Ziel des Programms ist es, zur gesellschaftlichen Anerkennung der NS-Opfer sowie der Opfer des Stalinismus beizutragen und ihre Lebensleistung zu würdigen. Die Ausschreibung sowie die Kontaktdaten der Programmträger finden Sie hier.

Förderprogramm zum Umgang mit Geschichte im Einwanderungsland
Die Stiftung EVZ wird in einem neuen Förderangebot Gruppen aus Deutschland unterstützen, die sich in Bildungs- und Begegnungsprojekten interkulturell mit Konflikten auseinandersetzen wollen, die aus unerledigter, gewaltsamer Geschichte und Erinnerung resultieren. Mit diesem innovativen Programm trägt die Stiftung EVZ zur Weiterentwicklung der Geschichtskultur in Deutschland und zugleich zu einem konfliktfähigen, respektvollen Zusammenleben bei. Die Ausschreibung mit weiteren Informationen finden Sie ab Februar hier.

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Jahresthema 1939-2009: Veranstaltungen

+++ Junge Filmemacher zum Thema Grenzüberschreitungen 1939-1989-2009
Junge Filmemacher aus elf Ländern, die am Internationalen Kurzfilmwettbewerb der Stiftung EVZ und des Goethe-Instituts teilnehmen, treffen sich vom 12. bis 16. Februar in Warschau zu einem Workshop zum Thema Grenzüberschreitungen 1939-1989-2009. Während des Workshops beschäftigen sich die Filmemacher mit historischen Grenzüberschreitungen, etwa durch den Zweiten Weltkrieg, Flucht, Vertreibung oder Diskriminierungen und werden zu diesem Thema einen Kurzfilm drehen. Die Filme werden im Herbst 2009 auf dem deutschen Kurzfilmfestival interfilm in Berlin präsentiert. mehr

+++ Ausstellungen: 70 Jahre Kriegsbeginn
Im Herbst wird in der Gedenkstätte Sachsenhausen eine Sonderausstellung Verfolgung und Vernichtung der Eliten in Polen und Tschechien durch die Nationalsozialisten gezeigt. Veranstalter ist die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, gefördert wird das Vorhaben durch die Stiftung EVZ.
Eine Ausstellung im Herbst 2009 des Vereins recherche international e.V. in Köln befasst sich mit dem Thema Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg, auch diese wird gefördert durch die Stiftung EVZ.

+++ Lesungen: Erinnern für die Menschenrechte
Das Kölner Projekt Raphael-Lemkin-Bibliothek lädt im Januar und Februar zu Lesungen ein, u.a. zu Den Dom durften wir nie betreten – Porträts ehemaliger Zwangarbeiter sowie zu Vorträgen über das Menschenrechtsprojekt UNO? und die Internationalen Strafgerichtshöfe in Den Haag. mehr  

+++ Weitere Veranstaltungen
Gemeinsam mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas veranstaltet die Stiftung EVZ am 11. März 2009 in der Tschechischen Botschaft in Berlin einen Vortragsabend aus Anlass des deutschen Einmarsches in Prag vor 70 Jahren.
Am 3. und 4. September 2009 findet eine internationale Konferenz zum Thema Holocaust, Zwangsarbeit und Zweiter Weltkrieg in Mittel- und Osteuropa - Ereignisse und Erinnerung in Berlin statt.

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Jahresthema 1939-2009: Projekte

+++ Schulförderwettbewerb Europeans for Peace: 1939-2009. Freund und Feind in den Medien
Im Förderprogramm Europeans for Peace wird eine internationale Jury am 2. März Projekte auswählen, die sich mit dem Thema 1939-2009 - Freund und Feind in den Medien beschäftigen. Die besten Projekte werden auf einer Preisträgerveranstaltung in Berlin im Dezember 2009 ausgezeichnet.

+++ Humanitäre Projekte
Um die gesellschaftliche Teilhabe von Überlebenden zu stärken und ihnen den Dialog mit anderen Generationen zu ermöglichen, wurde im November 2008 das Förderprogramm Treffpunkt Dialog ausgeschrieben. Dieses richtet sich insbesondere an Organisationen in Belarus, Russland und der Ukraine, die Treffpunkte für ältere Menschen, insbesondere für Opfer des Nationalsozialismus und ehemalige Gulag-Häftlinge, einrichten wollen.

+++ Hilfsprojekt für Roma auf dem Balkan
Im Dezember 2008 endete ein 18-monatiges Programm, das die International Organisation for Migration (IOM) mit lokalen Trägern in Mazedonien, Montenegro, Rumänien, Serbien und der Slowakei durchführte. 14.000 Roma, die den NS-Terror überlebt hatten, erhielten materielle Hilfe, medizinische Betreuung und juristische Beratung. In lokalen Sozialklubs, die für sie eingerichtet wurden, können ältere Roma etwa durch Lesungen und Vorträge über Erlebtes berichten. Zahlreiche Projekte werden von lokalen Institutionen, NGOs, Ärzten oder auch Juristen weitergeführt. Mit einem Umfang von 11,2 Mio. Euro war dieses Programm der Stiftung EVZ das größte, das in dieser Region überlebenden Roma zu Gute kam.

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Aktuelle Ausschreibungen

Berlin-Stipendienprogramm 
Das internationale Berlin-Stipendienprogramm ermöglicht Studierenden ein einjähriges Studium an einer Berliner Universität bzw. Hochschule. Parallel dazu arbeiten die Stipendiatinnen und Stipendiaten an Projekten zum Thema Ausgegrenzt und verfolgt. Antworten auf die Erfahrungen im Europa des 20. Jahrhunderts. Für das akademische Jahr 2009/10 vergibt die Humboldt-Universität zu Berlin erneut 30 Berlin-Stipendien aus Mitteln der Stiftung EVZ. Bewerbungsfrist ist der 31. Januar 2009. mehr

memoria. Freiwillige für Europas Kulturerbe 
Die Stiftung EVZ und die polnische Batory-Stiftung schreiben zum dritten Mal einen Förderwettbewerb zur Pflege von Kulturdenkmälern in Grenzregionen aus. In internationalen Workcamps werden junge Menschen dazu angeregt, in historischen Grenzregionen Mittel- und Osteuropas die kulturelle Vielschichtigkeit, die durch den Zweiten Weltkrieg, den Holocaust und die Grenzziehungen nach 1945 verschüttet oder zerstört wurden, wieder zu entdecken. Bewerbungsfrist ist der 27. Februar 2009. mehr

Treffpunkt Dialog
Das neue Förderprogramm Treffpunkt Dialog richtet sich an belarussische, russische und ukrainische Organisationen, die sich für die Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen in ihrem Land engagieren. Alte Menschen, insbesondere Opfer des nationalsozialistischen Regimes und des Stalinismus, sollen mit dem Förderprogramm zu einer stärkeren Beteiligung am gesellschaftlichen Leben ermutigt werden. Ziel ist es, zur gesellschaftlichen Anerkennung der NS-Opfer sowie der Opfer des Stalinismus beizutragen und ihre Lebensleistung zu würdigen. mehr

Jüdisches Leben in Deutschland – Schule und Fortbildung 
Die Stiftung EVZ fördert Lehrerfortbildungen, Lehrmaterialien und beispielhafte Schulprojekte zur Vermittlung deutsch-jüdischer Geschichte im Schulunterricht. Lehrerfortbildungseinrichtungen erhalten die Möglichkeit, Fördermittel für die Durchführung von Fortbildungen zu beantragen. Darüber hinaus werden Pilotprojekte zum Thema der deutsch-jüdischen Geschichte an einzelnen Schulen unterstützt. Bewerbungsschluss ist der 1. Mai 2009. mehr 

Menschen Rechte Bilden
Mit dem Förderprogramm Menschen Rechte Bilden möchte die Stiftung EVZ Bildungseinrichtungen aus der Menschenrechts- oder der historischen Bildung unterstützen. Ihnen soll ermöglicht werden, innovative Bildungsprojekte im Feld Menschenrechtbildung durch historisches Lernen zu entwickeln und vorhandene Bildungsangebote weiter zu qualifizieren. Frist zur Einreichung einer Projektskizze ist der 15. Mai 2009.
Zudem wird vom 19. bis 25. April die Internationale Akademie Erinnerung und Menschenrechte in Berlin und Weimar veranstaltet, ein Angebot zur Qualifizierung in den Bereichen Gedenkstättenarbeit, historisch-politisches Lernen und Menschenrechtsbildung. Anmeldefrist ist der 28. Februar 2009. mehr

Begegnungen mit Überlebenden
Die Stiftung EVZ unterstützt Begegnungen junger Menschen und engagierter Bürger mit noch lebenden Zeitzeugen. Die Begegnung mit Opfern des Nationalsozialismus soll bürgerschaftlichen Initiativen eine Geste der Versöhnung ermöglichen und die Erinnerung an Unrecht wach halten. Anträge für Reisekostenzuschüsse können fortlaufend gestellt werden. mehr

Fotowettbewerb
Die Stiftung EVZ schreibt zum sechsten Mal einen Fotowettbewerb aus. Mit dem Motto 70 Jahre Kriegsbeginn Herausforderungen in der Gegenwart regt die Stiftung zur Auseinandersetzung mit den Folgen des Zweiten Weltkriegs an. Für die Stiftung ist der 70. Jahrestag des Kriegsbeginns am 1. September 2009 Anlass, an die Folgen des Krieges für die Opfer zu erinnern und dazu aufzurufen, sich heutigen Menschenrechtsverletzungen entgegenzustellen. Alle Projekte, die im Jahr 2008 und 2009 von der Stiftung gefördert wurden, sind eingeladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Dezember 2009. Die Ausschreibung finden Sie hier.

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Kontakt

Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Franka Kühn
Lindenstr. 20-25
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Tel.: +49 (0)30 259297-76
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kuehn@stiftung-evz.de
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