LEITLINIEN

Grundlage der Leitlinien sind die vom Kuratorium am 20. Januar 2005 beschlossenen Leitgedanken der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"

  • Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ ist Ausdruck der fortbestehenden politischen und moralischen Verantwortung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft für das nationalsozialistische Unrecht.
    • Die Stiftung unterstützt als Förderstiftung vor allem internationale und interkulturelle Projekte, die den heranwachsenden Generationen eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem nationalsozialistischen Regime und totalitärer Gewaltherrschaft ermöglichen.
      • Die Stiftung fördert Projekte, die vor allem junge Menschen ermutigen, historisch bewusst für Völkerverständigung, Demokratie und Menschenrechte sowie den Schutz von Minderheiten einzutreten.
      • Die Stiftung fördert beispielhaft internationale humanitäre Projekte, die vor allem den Überlebenden des nationalsozialistischen Unrechts dienen.
        • Die Stiftung trägt dazu bei, historische Zeugnisse, die sich auf die Shoa und das jüdische Leben davor beziehen, zu erschließen.
          • Die Stiftung fördert im Geiste der Völkerverständigung die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Menschen in Deutschland und jenen Ländern Mittel- und Osteuropas, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gelitten haben, sowie mit Israel und den USA.
            • Die Stiftung leistet einen Beitrag zur Bildung einer Bürgergesellschaft über die Ländergrenzen hinweg und sucht dabei die Zusammenarbeit mit anderen Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen.
              • Die Stiftung fördert Projekte grundsätzlich nur im Rahmen öffentlich ausgeschriebener Förderprogramme und der darin vorgesehenen jurierten Verfahren. Die Ergebnisse der Fördertätigkeit werden veröffentlicht und evaluiert.