Stipendien für Roma in Osteuropa

Das Stipendienprogramm richtet sich an Roma in Osteuropa, die in ihren Heimatländern studieren. Ziel ist es, die Universitätsbildung begabter und gesellschaftlich engagierter Roma zu fördern, ein internationales Netzwerk gut ausgebildeter Roma zu schaffen und diese zur gesellschaftlichen Vertretung der Interessen von Roma zu befähigen.

 

TEILNEHMER UND BEDINGUNGEN

Die Stiftung EVZ finanziert jährlich bis zu 180 Basisstipendien für Roma aus Russland, der Ukraine und Moldawien, die einen BA, MA oder PhD anstreben. Das Programm steht Studenten aus den Bereichen Recht, Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Soziales, Journalismus und Geschichte offen. Mittlerweile konnten mehr als 400 Stipendiaten gefördert werden, an die über 700 Stipendien vergeben wurden. Es ist das einzige Stipendienprogramm für Roma in Russland und Moldawien und das größte in der Ukraine.

 

Die Förderung umfasst je Stipendiat jährlich 1.300 Euro, die für Lehrmaterialien, Einschreibegebühren aber auch für Lebenshaltungskosten verwendet werden können. Darüber hinaus gibt es Zuschüsse im Falle von hohen Einschreibegebühren. Es können auch die Kosten für internationale Praktika und Fremdsprachenkurse übernommen werden. Stipendiaten werden von Länderkoordinatoren betreut und zu einem jährlichen Vernetzungstreffen eingeladen.

 

Antragsformulare und weitere Informationen zum Projekt sind erhältlich beim Roma Education Fund.

 

BEWERBUNG UND KONTAKT

Roma Education Fund

Academic Scholarship programs 

H-1066, Terez Korut 46 (Mark Center)

Budapest, Ungarn

Tel.: +361 327 0613

Fax: + 361 327 0619

scholarship(at)romaeducationfund.org

www.romaeducationfund.org

ANSPRECHPARTNER

Wanja Hargens

Programmleiter

Stipendien für Roma

Jugend debattiert international

Dokumentarfilmpreis "Erinnerung und Zukunft"

hargens(at)stiftung-evz.de

Tel.:+49 (0)30 25 92 97-64

Fax: +49 (0)30 25 92 97-11

 

 

Interviews

Interview Costel Bercus

Interview Costel Bercus

Bildung einer Roma-Elite, die der Vergangenheit in der Zukunft gedenkt. zum Interview
Interview Olena Fiudr

Interview Olena Fiudr

Menschenrechtsverletzungen gegen Roma machen Anwälte für die Roma-Gemeinschaft notwendig. zum Interview
Interview Radu Marian

Interview Radu Marian

Roma haben eine tolerante Kultur zum Interview
Interview Tatiana Timchenkova

Interview Tatiana Timchenkova

Ich habe gemischte Gefühle bezüglich Deutschland. zum Interview

START-Stipendienprogramm

Gruppenfoto

START ist das Stipendienprogramm für engagierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. START möchte den Jugendlichen verstärkt die Möglichkeit zu einer höheren Schulbildung und damit verbunden bessere Chancen für eine gelungene Integration bieten. Unterstützt werden sie mit einer finanziellen Förderung und zahlreichen Bildungsangeboten, die sie bis zum Abitur begleiten sollen. Junge Migranten in Deutschland sollen so erfahren, dass sie hier willkommen sind, dass Leistung sich lohnt und dass es hier eine echte Chance für sie gibt. 2002 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Hessen begonnen, wird das Programm heute von der START-Stiftung gGmbH, einer Tochtergesellschaft der Hertie-Stiftung, zusammen mit rund 100 Partnern – Ministerien, Stiftungen, Unternehmen, Vereinen und Privatpersonen – in 14 Bundesländern durchgeführt.

 

Voraussetzungen für ein START-Stipendium sind neben einem Migrationshintergrund der Schülerinnen und Schüler, ihrer Eltern oder Großeltern gesellschaftliches Engagement und ein Notendurchschnitt von 2,5 oder besser. Zum Zeitpunkt der Bewerbung sollten die Jugendlichen die Klassenstufen 9 und 10 (bei 13-jähriger Schulzeit) bzw. die Klassenstufen 8 und 9 (bei 12-jähriger Schulzeit) besuchen. Das Stipendium richtet sich ausdrücklich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen.

 

Das START-Stipendium umfasst eine materielle und eine ideelle Förderung. Die materielle Förderung besteht aus einem monatlichen Bildungsgeld in Höhe von 100 € und bei Bedarf einer PC-Grundausstattung (Laptop, Drucker). Zur ideellen Förderung zählen Pflicht- und Wahlseminare. Hinzu kommen Exkursionen in privatwirtschaftliche Unternehmen und öffentliche Verwaltungseinrichtungen, Besuche von Kulturveranstaltungen, individuelle Beratungen zur schulischen und persönlichen Entwicklung sowie zur Studien- und Berufsplanung. Die START-Stipendien werden zunächst für die Dauer eines Jahres gewährt und bei anhaltend guten Leistungen und gesellschaftlichem Engagement bis zum Erreichen eines Bildungsabschlusses wie dem Abitur verlängert.

 

Am 2. November 2011 findet die Aufnahmezeremonie des neuen START-Stipendiatenjahrgangs aus Berlin statt. 

Ab dem15. Februar 2012 können sich Jugendliche neu für ein START-Stipendium bewerben. Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren: www.start-stiftung.de/bewerben

 

WEITERE INFORMATIONEN

www.start-stiftung.de 
START auf einen Blick (PDF)

Bewerbung und Kontakt

Frau Karin Metzdorf

START-Landeskoordination Berlin

Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung

II A 1.2

Otto-Braun-Str. 27

10178 Berlin

Tel.: +49(0)30/90227-5474 (Mo, Mi, Fr)

karin.metzdorf(at)senbwf.berlin.de

www.start-stiftung.de 

Abgeschlossene Stipendien

SLIDESHOW "AUSGEGRENZT UND VERFOLGT"

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Das Programm ermöglichte jährlich 30 Studierenden aus dem Ausland ein einjähriges Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin oder einer ihrer Partnerhochschulen. mehr
BRÜCKENSCHLAG DER GESCHICHTE

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Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ förderte die ersten drei Jahrgänge des internationalen Stipendienprogramms Leo Baeck Fellowship Programme... mehr
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Gemeinsam mit AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. und dem Deutschen Youth for Understanding Komitee e.V. ... mehr
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