Die Stiftung EVZ fördert im Rahmen des Programms humanitäre Projekte zugunsten von Opfern des Nationalsozialismus und anderen älteren Menschen in Mittel- und Osteuropa, Israel und Deutschland. Mit beispielhaften Projekten, die auf die spezifischen Bedürfnisse der NS-Opfer abgestimmt sind, werden neue Formen der Altenhilfe bekannt gemacht und zivilgesellschaftliche Akteure in diesem Feld gestärkt. Oft haben die Projekte Modellcharakter in ihrer Region, geben aber auch über die Region hinaus wichtige Impulse zur Verbesserung der Versorgung alter Menschen in den betreffenden Ländern.

Im Rahmen der inzwischen abgeschlossenen Förderprogramme „Psychosoziale und medizinische Betreuung von NS-Opfern“ und „Hilfsbereitschaft stiften – Internationale Partnerschaften der Altenhilfe“ hat die Stiftung seit 2002 insgesamt 142 Projekte gefördert. Mit dem Programm „Partnerschaften für Opfer des Nationalsozialismus“, das nicht mehr ausgeschrieben wird, setzt die Stiftung ihre bisherige Kooperation mit ausgewählten Partnern fort.

Die geförderten Projekte umfassen häusliche Betreuung und Beratung für die Zielgruppe, die Einrichtung von Sozialstationen und Seniorenclubs, den Einsatz von Freiwilligen sowie internationale Konferenzen und Fortbildungen für Fachkräfte und Ehrenamtliche. Die Stiftung konnte über diese Fördertätigkeit ein weit verzweigtes internationales Netzwerk von professionellen und ehrenamtlichen Akteuren zur Arbeit mit traumatisierten NS-Opfern aufbauen.

Beispielprojekte

 

In Odessa versorgt eine Diakoniestation mit Unterstützung der Stiftung EVZ NS-Opfer und andere bedürftige alte Menschen. Vorstellung des Projekts, Interview mit der Leiterin und Portraits.

 
 

Ein Verein ehemaliger KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter betreibt in Simferopol ein Haus der Begegnung und betreut auf der ganzen Krim alte Menschen, denen Armut und Isolation drohen.

 


Ansprechpartnerin

  • Anja Kräutler
    Programmleiterin

    Partnerschaften für NS-Opfer

    Tel.:+49 (0)30 25 92 97-54
    Fax: +49 (0)30 25 92 97-11
  • Stephanie Bock
    Programmassistentin

    Partnerschaften für NS-Opfer

    Tel.:+49 (0)30 25 92 97-66
    Fax: +49 (0)30 25 92 97-11