Die 3. Internationale Akademie „Erinnerung und Menschenrechte“ fand vom 20. – 25. März 2011 in Berlin statt.
Zum dritten Mal wurde die Fortbildungsveranstaltung als Lern- und Qualifizierungsmöglichkeit in den Bereichen Menschenrechtsbildung, historisch-politisches Lernen und Erinnerung angeboten. Zur Zielgruppe gehörten Projektleitende und Bildungsreferent/innen aus den genannten Arbeitsfeldern aus Europa und Israel. Die 18 Teilnehmenden kamen aus Armenien, Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Israel, Niederlande, Lettland, Polen, Rumänien, Schweden, Spanien, Ukraine. Zum ersten Mal wurde die Akademie in Kooperation mit der „European Union Agency for Fundamental Rights (FRA)“ durchgeführt.
Ziele
- Möglichkeiten der Verbindung von historisch-politischer Bildung und Menschenrechtsbildung aufzeigen und diskutieren
- Teilnehmende für die Entwicklung entsprechender Projektideen und Bildungsangeboten qualifizieren
- Unterschiedliche Perspektiven auf die Erinnerung an den Nationalsozialismus (Auswirkungen und Folgen) sowie Menschenrechtsverletzungen (damals und heute) vermitteln
Themenschwerpunkte
- Lernen aus der Geschichte - lernen für Menschenrechte?!
- Was heißt Menschenrechtsbildung mit historischen Perspektiven?
- Verschiedene Methoden zur Erinnerungsarbeit und zur Menschenrechtsbildung
- Menschenrechtsbezüge an historischen Orten