Förderprogramm zur Auseinandersetzung mit europäischen Erinnerungsräumen
In ihrem Förderprogramm GESCHICHTSWERKSTATT EUROPA initiiert und unterstützt die Stiftung EVZ Projekte und Veranstaltungen, die sich mit der europäischen Erinnerungskultur auseinandersetzen. Ziel ist ein Dialog junger Europäer über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten nationaler, regionaler und lokaler Erinnerungen, wobei den kollektiven Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts besondere Aufmerksamkeit zukommt.
Die Förderung von Projekten wird vom Institut für angewandte Geschichte in Kooperation mit der Europa-Universität Viadrina koordiniert. Das Internationale Forum wird vom Global and European Studies Institute an der Universität Leipzig ausgerichtet.
25 Reisestipendien für das Internationale Forum 2012
Das Global and European Studies Institute an der Universität Leipzig und die Stiftung EVZ vergeben 25 Reisestipendien für die Teilnahme am Internationalen Forum 2012 der Geschichtswerkstatt Europa in Chisinau/Moldawien. Schwerpunktthema des diesjährigen Forums, dass vom 23. bis zum 29. September stattfindet, ist der "vergessene Holocaust" der Jahre 1941-1944 in Transnistrien. Die Bewerbungsfrist für die Stipendien läuft bis zum 24. Juni 2012. Weitere Informationen (in englischer Sprache) erhalten Sie hier.
Internationales Forum 2011
Das Internationale Forum fand vom 20. bis 25. Juni 2011 in Kiew / Ukraine statt. Ziel des Forums war es, die widerstreitenden Erinnerungen an das europäische 20. Jahrhundert zu beleuchten und die Teilnehmer/innen mit den neuesten Ergebnissen der Forschung zum kollektiven und kulturellen Gedächtnis der Europäer vertraut zu machen. Das Internationale Forum wird vom Leipziger Historiker Prof. Dr. Stefan Troebst geleitet.