Förderprogramm zur Auseinandersetzung mit europäischen Erinnerungsräumen
In ihrem Förderprogramm GESCHICHTSWERKSTATT EUROPA initiiert und unterstützt die Stiftung EVZ Projekte und Veranstaltungen, die sich mit der europäischen Erinnerungskultur auseinandersetzen. Ziel ist ein Dialog junger Europäer über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten nationaler, regionaler und lokaler Erinnerungen, wobei den kollektiven Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts besondere Aufmerksamkeit zukommt.
Die Förderung von Projekten wird vom Institut für angewandte Geschichte in Kooperation mit der Europa-Universität Viadrina koordiniert. Das Internationale Forum wird vom Global and European Studies Institute an der Universität Leipzig ausgerichtet.
Internationales Forum 2011
Das Internationale Forum fand vom 20. bis 25. Juni 2011 in Kiew / Ukraine statt. Ziel des Forums war es, die widerstreitenden Erinnerungen an das europäische 20. Jahrhundert zu beleuchten und die Teilnehmer/innen mit den neuesten Ergebnissen der Forschung zum kollektiven und kulturellen Gedächtnis der Europäer vertraut zu machen. Das Internationale Forum wird vom Leipziger Historiker Prof. Dr. Stefan Troebst geleitet.