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Methodenhandbuch zum Thema Antiziganismus

Die Alte Feuerwache e. V. – Jugendbildungsstätte Kaubstraße präsentiert das Methodenhandbuch zum Thema Antiziganismus und zur Geschichte der Sinti und Roma. Es ist das erste umfassende Handbuch zu diesem Thema und wurde für PädagogInnen, SozialarbeiterInnen, Bildungs- und Gedenkstätten, Hochschulen sowie Schulen entwickelt. Das Handbuch bietet Informationen zum historischen und aktuell existierenden Antiziganismus und zur Struktur und Funktion antiziganistischer Ressentiments. Schwerpunkt sind jedoch pädagogische Handreichungen zur Antiziganismus-Prävention.

Präsentiert wird das Handbuch am 25. April 2012 in den Räumen der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft". Im Rahmen der Buchpräsentation werden ausgewählte Methoden vorgestellt und diskutiert.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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HATiKVA – Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte u. Kultur Sachsen e.V.

Pegischa – Obschtschenie – Begegnung

Ein Atomphysiker aus Tschernobyl, eine Klavierlehrerin, ein Student mit brillanter Rhetorik, der Deutschland besser machen will, und eine Studentin, die genervt ist von den Schubladen. Manchmal ist es nicht leicht, die richtigen Worte zu finden für die eigene Geschichte, das Erlebte, die Sicht auf sich selbst. Im Projekt treffen sich Mitglieder der Jüdischen Gemeinde zu Dresden mit unterschiedlicher Herkunft sowie auch Jüdinnen und Juden, die nicht der Gemeinde angehören, vor interessierten ZuhörerInnen zu „Erzählcafés“ um das Schwierige zu tun: miteinander zu sprechen.

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BERLIN POSTKOLONIAL e.V. Haus der Demokratie und Menschenrechte

Begleitprogramm und Präsentation für vier Stationen der Wanderausstellung "freedom roads!"

Nach einem erfolgreichen Auftakt 2010 in Berlin wird das beteiligungsorientierte und unterwegs "wachsende" Wanderausstellungsprojekt „freedom roads!“ in die Städte Hamburg, München, Düsseldorf und Frankfurt/Oder transferiert. In enger Zusammenarbeit mit den postkolonialen Initiativen vor Ort, erforscht und thematisiert es die kolonialen Straßennamen im Stadtraum und koloniale Spuren vor der eigenen Tür. Das Projekt lädt AnwohnerInnen, StadtbewohnerInnen, afrodeutsche und afrikanische Communities, Kunstschaffende, Jugendliche und Schulklassen sowie LokalpolitikerInnen zur Partizipation und Debatte ein. Die Ausstellung erzählt vom Widerstand gegen den deutschen Kolonialismus und von der Selbstbefreiung der Länder des Südens. Sie berichtet von Opfern und GegnerInnen der deutschen Kolonialherrschaft und schlägt diese als alternative NamensgeberInnen für Straßen vor, die bis heute nach Kolonialverbrechern benannt sind. Mit Kampagnen fördert sie die bundesweite Debatte zur Dekolonisierung des öffentlichen Raums.

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Netzwerk Migration in Europa e.V.

„Was bedeutet für Euch Krieg?“ Von der Gegenwart über die Vergangenheit in die Zukunft

Das Schulprojekt ermöglicht, sich mit subjektiven Interpretationen der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft hinsichtlich von Krieg, Gewalt und Konflikten auseinanderzusetzen.
Zentrales Ziel in der Zusammenarbeit mit den Schülergruppen ist es, die Potentiale der unterschiedlichen Erinnerungen und Geschichtserzählungen, die in einer multikulturellen Schulklasse vorhanden sind, herauszuarbeiten und für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Das Nachdenken über die eigene Sichtweise, ausgehend von der Impulsfragestellung „Was bedeutet für Euch Krieg?“, ermöglicht das Sichtbarmachen und Kennenlernen der vielfältigen transnationalen und pluralen Formen der Erinnerung innerhalb der Schülergruppe.

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Junge VHS Hamburg

Geschichte(n) des Ein- und Auswanderns

Die Junge VHS Hamburg hat im Januar 2011 ein spannendes Jugendprojekt begonnen, bei dem es um persönliche Erfahrungen von Menschen mit Zuwandererhintergrund geht.
Durch die Auseinandersetzung mit den Zeitzeugenberichten von MigrantInnen wollen wir Interesse am Thema Migration wecken, Fragen anregen und die Wertschätzung für den oft schwierigen Schritt zum Verlassen des Heimatlandes und die damit verbundenen Herausforderungen erhöhen.
Die Zeitzeugeninterviews stellen wir als Audio-Dateien sowie in schriftlichter Form zusammen. Siehe auch: www.aus-ein-wandern.de
An Schulen und in Jugendeinrichtungen bieten wir moderierte Workshops und Podiumsdiskussionen für Jugendgruppen ab Klassenstufe 7 an.
In der ersten Projektphase haben wir in erster Linie Zeitzeugenberichte von Menschen aus afrikanischen Ländern gesammelt. Ab Mai 2011 wird es um Fluchterfahrungen von Menschen aus Afghanistan gehen.
Das Projekt wird finanziell gefördert über den dvv international (Deutscher Volkshochschul Verband; Institut für internationale Zusammenarbeit) und die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft" (EVZ).

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aktuelles forum nrw e. V. und Dersim Gemeinde RheinRuhr e.V.

Dersim - Geschichte verstehen & Zukunft gestalten!

Ziele
Die Erfahrungen des Dersim-Genozids von 1937/38 sollen im Rahmen des Projektes aufgearbeitet werden. Dabei steht ein sensibler, differenzierter und kritischer Umgang mit der Vergangenheit im Fokus. Ziel ist es nicht nur die Geschichte zu reflektieren und über diese zu lernen, sondern Demokratielernen zu ermöglichen und für Menschenrechte zu sensibilisieren. Das Projekt möchte einen Dialog zwischen den Gruppierungen schaffen, die der vernachlässigten Geschichte von Dersim mit unterschiedlichen Perspektiven gegenüber stehen. Ziel ist es, durch einen gemeinsamen Dialog, ein respektvolles und interkulturelles Zusammenleben in Deutschland zu fördern.

Ablauf
Kernaktivität des Projektes bildet die politische und interkulturelle Seminararbeit. Den Rahmen bilden eine Auftakt sowie Abschlussveranstaltung. In der Seminararbeit kommen
unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Im Mittelpunkt steht dabei die Durchführung von Interviews. Begleitend wird es einen Projekt-Blog im Internet geben, der die Ergebnisse der einzelnen Veranstaltungen durch die Teilnehmenden dokumentiert.
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Volkshochschule des Landkreises Bad Doberan

Auf den Spuren unserer kolonialen Vergangenheit

Das Projekt ermöglicht eine kritische und gegenwartsbezogene Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte. Nach einer Einführung soll mehr über die deutsche Kolonialvergangenheit und ihre Auswirkungen bis heute herausgefunden werden.
An den Projekttagen haben die Teilnehmenden Gelegenheit, aktiv auf den Spuren des Kolonialismus in Bad Doberan und/oder der Hauptstadt zu wandeln, Informationen zu sammeln, sich auszutauschen, Rückschlüsse für geschichtliche Abläufe zu ziehen. Es finden Begegnungen statt, in denen Zeitzeugen berichten, z.B. mit einem Nachkommen der Herero, einer Literaturhistorikerin aus Kamerun oder mit dem Nachlassverwalter des kolonialen Landvermessers Hugo Voss.

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Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.

Begleitprogramm zur Ausstellungsreihe "Homestory Deutschland" - Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart

„Homestory Deutschland – Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart“ ist eine Wanderausstellung inklusive Rahmenprogramm, die sich mit der Präsenz Schwarzer Menschen in Deutschland befasst. Mit der Zusammenschau von siebenundzwanzig visuell aufbereiteten Biografien Schwarzer Frauen und Männer aus drei Jahrhunderten lässt sich exemplarisch erhellen, in welcher Weise sich gesellschaftliche und damit systemische Rahmenbedingungen in einzelne Lebensgeschichten einschreiben und diese formen und prägen. Diese Erzählungen werden durch ein Rahmenprogramm, bestehend aus Lesungen, Theaterperformances, Vorträgen, Workshops und einem eigens hierzu konzipierten Bildungsprogramm für Jugendliche, lebendig gemacht.
Gezeigt wird die Ausstellung samt Rahmenprogramm 2012/13 in Hamburg, Köln und Nürnberg.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage zur Austellung.

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Südosteuropa Kultur e.V.

Historisch-politische Bildung durch "Erzählen gegen den Krieg"

Das Ende des Zweiten Weltkrieges liegt Jahrzehnte zurück, die Kriege in Jugoslawien noch keine zwanzig Jahre. Sie haben Gewalt erzeugt und auch den Alltag der Menschen verändert und bedroht, die nicht an Kampfhandlungen beteiligt waren. Mit dem Projekt „Erzählen gegen den Krieg“ sollen diese Menschen eine Stimme bekommen und Zuhörer, die von ihren Geschichten lernen und motiviert werden, in ihrem Leben einen Beitrag zur Friedenssicherung zu leisten. Zweimal im Monat finden Veranstaltungen statt: im vierzehntägigen Wechsel moderierte Zeitzeugengespräche und Vorträge, die das notwendige Hintergrundwissen vermitteln.

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Förderverein der Gedenkstätte Ahlem e.V. und Niedersächsischer Verband deutscher Sinti

Projekt: „Rukeli oder die Regeln des Respekts.“ Sinti-Geschichte(n) in Hannover erzählen.

Der hannoversche Boxer Johann „Rukeli“ Trollmann wurde 1933 deutscher Meister im Halbschwergewicht. Aufgrund seiner sintideutschen Herkunft wurde ihm der Meisterschaftstitel von den Nationalsozialisten wieder aberkannt, er wurde diskriminiert, verfolgt und schließlich im Konzentrationslager ermordet. Das Projekt "Rukeli oder die Regeln des Respekts". Sinti-Geschichte(n) in Hannover erzählen setzt sich vom 12. Mai bis zum 30. Juni 2011 mit der Lebens- und Verfolgungsgeschichte von Johann "Rukeli" Trollmann und den Sinti aus Hannover auseinander. Rund um das temporäre Denkmal für Johann Trollmann werden ein vielfältiges Veranstaltungs- sowie ein pädagogisches Begleitprogramm angeboten.

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Alte Feuerwache e.V. Jugendbildungsstätte Kaubstraße

„Methodenentwicklung für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zum Thema Antiziganismus und Geschichte der Sinti und Roma“

Ziel war es, pädagogische Konzepte für die schulische und außerschulische Auseinandersetzung mit den verschiedenen Ausprägungen des aktuellen Antiziganismus zu entwickeln. Dabei wurden für die Sekundarstufe I zielgruppenadäquate Module erarbeitet, die die Lebensrealitäten und Einstellungsmuster der Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen. Im Sinne der „Demokratieerziehung“ und der Befähigung zur Kritik-, Konflikt- und Urteilsfähigkeit wurden Ansätze der Konfliktpädagogik, der interkulturellen Bildung und der historisch-politischen Bildung einbezogen.  Um auch unsere eigenen Voreingenommenheiten zu erkennen und zu bremsen wurde mit KollegInnen zusammengearbeitet, die selbst VertreterInnen der Sinti und Roma sind und bereits Erfahrungen haben in der historisch-politischen Auseinandersetzung mit Antiziganismus.


Im Herbst 2011 werden die Ergebnisse des Projektes in Form eines Methoden-Handbuchs einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Miphgasch/Begegnung e.V.

Gemeinsam Geschichte schreiben / Vielfalt der Erinnerung – Chancen für die Zukunft

Im Rahmen des Projekts Gemeinsam Geschichte schreiben werden didaktische Materialien für das Geschichtslernen in der Einwanderungsgesellschaft entwickelt.
Themenschwerpunkt für 2011 ist die Auseinandersetzung mit muslimisch-jüdisch-christliche Beziehungsgeschichten. Konkret werden bis zu zwei Projekttagebausteine entwickelt und in einem Fachgespräch am Ende des Jahres mit Expertinnen und Experten der politisch-historischen Bildungsarbeit diskutiert. Die Konzeption und Recherche übernehmen thematisch arbeitende Fachgruppen, die sich aus Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Kooperationspartner Jung und Jüdisch e.V. und Haus der Weisheit e.V. sowie aus Mitgliedern des pädagogischen Teams von Miphgasch/Begegnung e.V. zusammensetzen.
Verantwortlich für die Projektkoordination ist Franziska Herbst.

Kontakt
Telefon: +49 (0)30 – 47 47 48 05
E-Mail: kontakt@miphgasch.de

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KARAME e.V.

Zusammenleben von Verschiedenen - Geschichte(n), Erinnerungen und Kontroversen der jüdisch-arabischen Frage in einem intergenerativen Dialogprojekt

Was haben Antisemitismus, Nationalsozialismus, Panarabismus, Palästinensischer Nationalismus und Zionismus mit den bestehenden Spannungen u. Menschenrechtsverletzungen im Nahen Osten zu tun?
Das altersübergreifende Dialogprojekt über Hintergründe und Kontroversen des Nahostkonfliktes ist eine alltagsrelevante und prozessorientierte Auseinandersetzung zur Vertiefung von bereits vorhandenem geschichtlichem Wissen in einer Seminarreihe für TeilnehmerInnen der Väter- und Töchtergeneration der palästinensisch-libanesischen Community Berlins.
Die Seminarreihe mündet in eine Serie von Präsentationen über die Visionen einer friedlichen und gerechten Koexistenz palästinensisch-arabischer und jüdisch-israelischer Dichter, die von den TeilnehmerInnen in Form von szenischen Lesungen an unterschiedlichen Berliner Präsentationsorten vorgestellt werden.