Perspektiven der Bildungsarbeit am Übergang von der Zeitgeschichte zur Geschichte
Die Stiftung EVZ und die Stiftung Topografie des Terrors veranstalteten Ende August 2007 eine dreitägige Konferenz in Berlin, auf der Begegnungs- und Bildungsprojekte zum Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus präsentiert und diskutiert werden konnten.
Die Erinnerungs- und Bildungsarbeit zur NS-Zwangsarbeit konzentrierte sich bisher stark auf die Perspektive der Überlebenden. So konnten durch die StiftungEVZ bisher mehr als 2000 internationale Begegnungen mit ehemaligen Zwangsarbeitern gefördert werden. In naher Zukunft können jedoch immer weniger überlebende Opfer über ihr Schicksal berichten.
Projektinitiativen und Akteure der Bildungsarbeit waren daher eingeladen, über zukünftige Perspektiven der Bildungsarbeit zu diskutieren.
Programm
In Workshops, Gesprächsrunden und auf einem Markt der Möglichkeiten konnte ein möglichst breiter und vielfältiger Überblick über die Bildungsarbeit, die in den letzten Jahren zu diesem Themenbereich im deutschsprachigen Raum stattfand, gegeben werden.
An der Tagung vom 30. August bis 1. September 2007 nahmen in der Arbeit mit Zeitzeugen erfahrene Vereine, Organisationen und Initiativen teil.