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Die Stiftung EVZ förderte von 2005 bis 2008 Jugendfreiwilligendienste in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, Deutschland und Israel.
Mit dem Programm verfolgte die Stiftung das Ziel, den internationalen Austausch junger Menschen zu fördern und zur internationalen Verständigung und Zusammenarbeit auf humanitärem Gebiet beizutragen. Durch die Übernahme sozialer Verantwortung im Projekt sollte das Engagement der jungen Frauen und Männer für die Gesellschaft und für benachteiligte Gruppen geweckt werden. Auf institutioneller Ebene zielte die Förderung auf eine Stärkung der beteiligten Organisationen, den Aufbau internationaler Partnerschaften und damit die Stärkung von lokalen Zivilgesellschaften.

Entsendeorganisationen aus den beteiligten Ländern konnten eine anteilige Finanzierung der Aufenthalts- und Reisekosten für jährlich insgesamt etwa 100 Freiwillige beantragen, die sich für sechs bis 18 Monate in einem sozialen Projekt engagieren wollten. Zwischen 2005 und 2008 bewilligte die Stiftung 124 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 2,4 Millionen Euro.
Mehr als 400 Jugendliche erhielten auf diese Weise Gelegenheit, ein freiwilliges Jahr im Ausland zu absolvieren. Sie engagierten sich in Projekten der Alten- oder Behindertenhilfe, in Gedenkstätten oder der Jugendarbeit in Belarus, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Estland, Israel, Lettland, Litauen, Polen, Moldau, Rumänien, Russland, der Slowakischen Republik, Tschechien, Ungarn und der Ukraine.
Besonders berücksichtigt wurden Bewerbungen für Einsätze junger Freiwilliger aus Osteuropa oder Israel. Insgesamt wurde mit Förderung der Stiftung EVZ über 100 Jugendlichen aus dem Ausland ein sozialer Freiwilligendienst in Deutschland ermöglicht.
Die Bewertung der jährlich eingereichten Anträge erfolgte durch eine Jury, die den Vorstand der Stiftung bei der Auswahl der Projektvorhaben beriet
Eine Antragstellung für das Programm ist nicht mehr möglich.