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Die Stiftung EVZ und das Deutsche Filminstitut schreiben im Rahmen des Filmfestivals goEast den mit 10.000 € dotierten Dokumentarfilmpreis „Erinnerung und Zukunft“ aus. Unter dem Motto 'Zukunft kann gestalten, wer die Vergangenheit nicht ausblendet' sollen mit dem Preis Regisseure gewürdigt werden, die sich kritisch und konstruktiv mit gesellschaftlichen Entwicklungen in ihren Ländern auseinander setzen und dabei Zukunftsperspektiven aufzeigen.
Gewinner des Dokumentarfilmpreises "Erinnerung und Zukunft" 2009 ist der Film KOCHAM POLSKE / ICH LIEBE POLEN (Polen 2008) der beiden Regisseurinnen Maria Zmarz-Koczanowicz und Joanna Sławińska, die in ihrem Film nach Ansicht der Jury auf außergewöhnliche Weise die schmerzhaften sozialen Zustände in ihrem Land analysieren. Während des goEast Filmfestivals präsentierten die Regisseure ihre Filme persönlich im Kino, und es bestand bei abendlichen Filmgesprächen Gelegenheit zur ausführlichen Diskussion mit dem Publikum.
Aus allen eingereichten Filmen wurden sechs Dokumentarfilme ausgewählt, die vom 9. bis 15. April 2008 während des Filmfestivals goEast in Wiesbaden gezeigt wurden. Den rumänischen Regisseur Thomas Ciulei wählte die Jury zum Gewinner des Filmpreises. Er erhielt 10.000 Euro für seinen Film "Die Blumenbrücke", eine nach Ansicht der Jury bewegende Dokumentation über eine Familie, die trotz schwieriger Umstände voller Liebe und Hoffnung ist. Der Film wurde außerdem im November 2008 mit dem arte-Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet.