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Die Begegnung mit Opfern des Nationalsozialismus soll eine Geste der Versöhnung zwischen den Völkern ermöglichen und die Erinnerung an das nationalsozialistische Unrecht wach halten.
Die Stiftung EVZ vergibt Reisekostenzuschüsse an gemeinnützige Vereine und bürgerschaftliche Initiativen mit Sitz in Deutschland, die NS-Opfer aus dem Ausland nach Deutschland einladen möchten.
Ebenso können Opferverbände in Mittel- und Osteuropa, Israel und in den USA Unterstützung beantragen, wenn sie Opfer des Nationalsozialismus oder Vertreter gesellschaftlicher Initiativen in ihre Länder einladen möchten, die sich in Deutschland für die Aufarbeitung des NS-Unrechts engagieren.
Seit 2002 wurden insgesamt 570 Projekte gefördert (Stand: 31.8.2009). Damit konnten bereits etwa 4.500 Zeitzeugen nach Deutschland reisen und in spannenden Begegnungen ihre Geschichte erzählen.
Die Stiftung EVZ und die Stiftung Topografie des Terrors veranstalteten Ende August 2007 eine dreitägige Konferenz in Berlin, auf der Begegnungs- und Bildungsprojekte zum Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus präsentiert und diskutiert wurden.
Im Anschluss an die Tagung enstand die Publikation "Zeugen und Zeugnisse", die sich insbesondere an interessierte Lehrerinnen und Lehrer wendet.