Die Stiftung EVZ förderte die Erschließung und Verfilmung von Nachlässen jüdischer Emigranten aus dem Leo Baeck Institute in New York. Die verfilmten Dokumente enthalten Material zu jüdischem Leben in Zentraleuropa bis zur Shoah und zur jüdischen Emigration.
Im Rahmen einer dreijährigen Förderung wurden bis 2009 insgesamt 800 Rollen mit über 700.000 Aufnahmen von Nachlässen jüdischer Emigranten hergestellt. Die Mikrofilme stehen in der Zweigstelle des Leo Baeck Archivs im Jüdischen Museum in Berlin zur Verfügung. Damit wurde wichtiges Archivmaterial zur Erforschung der Geschichte des deutschsprachigen Judentums und seiner europäischen und außereuropäischen Bezüge für Wissenschaftler in Europa direkt zugänglich gemacht. Während des Projektes ist es gelungen, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für eine Anschlussförderung zu gewinnen.