Die Stiftung EVZ förderte von 2005 bis 2008 Jugendfreiwilligendienste in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, Deutschland und Israel.
Mehr als 400 Jugendliche erhielten auf diese Weise Gelegenheit, ein freiwilliges Jahr im Ausland zu absolvieren. Sie engagierten sich in Projekten der Alten- oder Behindertenhilfe, in Gedenkstätten oder der Jugendarbeit in Belarus, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Estland, Israel, Lettland, Litauen, Polen, Moldau, Rumänien, Russland, der Slowakischen Republik, Tschechien, Ungarn und der Ukraine.
Geförderte Projekte bis 2011
Gefördert wurden außerdem 31 Projekte zum Aufbau von Freiwilligenagenturen, die die Entsendung und Aufnahme von internationalen Freiwilligen organisieren sowie Projekte der Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit, die für internationale Einsätze junger Freiwilliger in ihrem Umfeld warben. Organisationen aus Albanien, Belgien, Deutschland, Israel, Litauen, Polen, Rumänien, Russland, Tschechien und der Ukraine realisieren ihre Vorhaben noch bis 2011 jeweils mit internationalen Partnern.
Zum Abschluss des Förderprogramms "Stärkung internationaler Freiwilligendienste" hat die Stiftung EVZ eine Evaluation in Auftrag gegeben. Ziel war es, eine Bilanz und Bewertung der zurückliegenden Fördertätigkeit aus Sicht der geförderten Organisationen sowie deren internationaler Partner zu erheben, ergänzt durch die Perspektive von ehemaligen Freiwilligen und ausgewählten Aufnahmestellen. Dabei richtete sich der Fokus zum einen darauf, ein Feedback zur Programmkoordination durch die Stiftung sowie zur Umsetzung der Projekte zu erhalten. Zum anderen ging es um einen vergleichenden Blick auf internationale Freiwilligendienste von Seiten der Projektträger, der Aufnahmestellen und der Freiwilligen. Die Träger- und Umfeldbefragung zum Förderprogramm kann hier heruntergeladen werden (PDF).