PRESSEMITTEILUNG


MEMO_RAISING

Ein interaktives Ausstellungsprojekt der 3. Generation

VERNISSAGE:
21. MAI AB 19 UHR
Ausstellung im Freien Museum Berlin, Potsdamer Straße 91, 10785 Berlin

KünstlerInnen: ANNTON BEATE SCHMIDT, FLORIAN PAUL SIEGERT aus Deutschland, TRUDY DAHAN aus Israel, GREGORY DESARZENS, MARGOT POINT aus Frankreich, DEN GONTO aus Litauen, MICHAL DABROWSKI aus Polen und MARYNA MARKOVA aus der Ukraine

 

Berlin, 10. Mai 2010. Mit dem Projekt MEMO_RAISING stellen acht internationale Künstler Fragen nach der Relevanz des Holocaust heute. Die dritte Generation ist in den Familien der Täter und Opfer noch immer geprägt von den familiären Wurzeln und Ereignissen.

Am 21. Mai beginnt mit der Eröffnung der Ausstellung im Freien Museum Berlin der Prozess des öffentlichen MEMO_RAISING. Die Frage nach der Relevanz des Holocaust in der Arbeit von Künstlern der dritten Generation gab den Impuls zu einer erweiterten Auseinandersetzung mit Themen wie Erinnerung, Identität, Ausgrenzung und Toleranz.

Die jungen internationalen Künstler mit verschiedenen Hintergründen und Familiengeschichten werden durch ihre Werke aus Malerei, Videokunst und Installationen in direkten Dialog mit den Erfahrungen der Ausstellungsbesucher treten.

Eine israelische Familie mit multinationalen Wurzeln ist die Inspiration zu einer Videoinstallation, die sich mit der Definition von Identität beschäftigt. Die Videoarbeit eines französischen Künstlers setzt sich mit dem Begriff Holocaust und dessen assoziativen Zusammenhängen auseinander. Die interaktive Installation des bekannten Gesellschaftsspieles Memory lädt jeden Besucher zur Teilnahme ein, vorausgesetzt er ist bereit, sein eigenes Porträt in das Spiel einzubringen. In der Inszenierung einer Berliner Künstlerin eines Krämerladens aus den 1930er Jahren werden Toleranzlutscher und Identitätsbonbons angeboten. Der Besucher wird eingeladen sich damit auseinander zu setzen, wie unvoreingenommen wir tatsächlich mit Anderen umgehen.

Initiiert wurde MEMO_RAISING von Berlin-Stipendiaten der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ). Ein Projektteam machte sich ausgehend vom Thema des Stipendienjahres 2009/2010 „Ausgegrenzt und verfolgt – Antworten auf die Erfahrungen in Europa des 20. Jahrhunderts“ auf die Suche nach interessierten Berliner Künstlern zum Thema Kunst und die dritte Generation. Daraus entwickelte sich das Konzept zu einer Ausstellung. Gefördert wird das Projekt durch die Stiftung EVZ, durch die Humboldt-Universität zu Berlin und durch private Patenschaften.

www.memoraising.com


Kontakt:

Nadine Reimer
Stiftung EVZ
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 030 259297-26
Fax: 030 259297-11
reimer@stiftung-evz.de