- Abgeschlossen seit Ende 2006 -
Das an die im Stiftungsgesetz bezeichneten Opfer des NS-Unrechts auszuzahlende Vermögen der Stiftung EVZ belief sich ursprünglich auf 10,1 Mrd. DM (ca. 5,2 Mrd. Euro). Davon wurden 5,1 Mrd. DM (ca. 2,6 Mrd. Euro) von den rund 6.500 deutschen Unternehmen zur Verfügung gestellt. Einige dieser Unternehmen handelten dabei als Nachfolger von NS-Betrieben, die Zwangsarbeiter beschäftigt hatten; zahlreiche andere waren zur Zeit des NS-Regimes noch nicht gegründet. Weitere 5 Mrd. DM (ca. 2,6 Mrd. Euro) trug der Bund zum Stiftungsvermögen bei.
Ein Großteil dieser Summe, knapp 8,7 Mrd. DM (ca. 4,4 Mrd. Euro), kam in Form von individuellen Einmalzahlungen den überlebenden Zwangsarbeitern zugute. Diese Auszahlungen wurden durch Partnerorganisationen in den einzelnen Ländern durchgeführt.
Insgesamt 358 Mio. Euro des Gründungskapitals wurden für die Fördertätigkeit der Stiftung EVZ reserviert. Derzeit beträgt das Stiftungskapital 396 Mio. Euro (Stand 31.12.2008). Aus den Erträgen stehen jährlich rund 8 Mio. Euro für die internationale Projektförderung zur Verfügung.
Die folgende Übersicht gibt die Verteilung der ausgezahlten Summen auf die einzelnen Partnerorganisationen sowie die Anzahl der Leistungsempfänger wieder: