Die Opfer des Nationalsozialismus sind hochbetagt. Ihre Lebenssituation ist oft prekär und gekennzeichnet durch einen Mangel an gesellschaftlicher Teilhabe. Die Stiftung EVZ unterstützt in Mittel- und Osteuropa sowie in Israel Initiativen, die die Hilfsbereitschaft für Opfer von Zwangsarbeit und anderem NS-Unrecht lokal und international stärken. Sie fördert Modellprojekte für eine würdige soziale und medizinische Betreuung und für den generationenübergreifenden Dialog. Daran anknüpfend setzt sie sich sozialpolitisch dafür ein, das Verantwortungsbewusstsein der Gesellschaften für die Belange von NS-Opfern und für ihre gesellschaftliche Teilhabe zu stärken.

 

Förderaktivitäten

Treffpunkt Dialog

Das Programm TREFFPUNKT DIALOG richtet sich an belarussische, russische und ukrainische Organisationen, die sich für die Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen in ihren Ländern engagieren. Die Stiftung EVZ will die Überlebenden der NS-Verfolgung nicht allein als hilfsbedürftige Menschen ansprechen.

Partnerschaften für NS-Opfer

Im Rahmen des Programms unterstützt die Stiftung EVZ Projektpartner in Mittel- und Osteuropa, Israel und Deutschland, damit diese grenzüberschreitend und in gemeinsamer Verantwortung den heute hochbetagten NS-Opfern ein Altern in Würde ermöglichen.

Spenden für NS-Opfer

Die Stiftung EVZ unterstützt mit Spenden von Unternehmen, Privatpersonen und Initiativen humanitäre Projekte in Mittel- und Osteuropa, die sich maßgeblich für eine Verbesserung der Lebenssituation von NS-Opfern einsetzen. Dabei arbeitet sie mit bewährten Partnern vor Ort zusammen und unterstützt Projekte der häuslichen und ambulanten Pflege, finanziert praktische Hilfen im Haushalt oder die Bereitstellung von Medikamenten, Lebensmitteln und Kleidung.

"Latscho Diwes"

Ein Förderprogramm für Überlebende des Genozids an den Roma
Die Roma in Osteuropa, insbesondere die Überlebenden der NS-Verfolgung, leben in Armut und sind gesellschaftlich ausgegrenzt. Die Stiftung EVZ fördert seit vielen Jahren humanitäre Hilfsprojekte für die vor 1945 geborenen Roma in einigen osteuropäischen Ländern. Mit dem Programm „Latscho Diwes!“ will die Stiftung ihr bisheriges Engagement für diese Zielgruppe verstärken und die Projektförderung auf weitere osteuropäische Länder ausdehnen.

Internationale Freiwillige

Ziel ist, die jungen Freiwilligen für die Belange der alten Menschen zu sensibilisieren. Gleichzeitig erwerben die Freiwilligen interkulturelle Kompetenz und historisches Wissen. Für die betreuten Personen selbst bieten die Freiwilligendienste eine konkrete Hilfestellung im Alltag. Die jungen und alten Menschen gewinnen darüber hinaus mehr Verständnis für die gegenseitige Lebenssituation.

Tagungen

Die Stiftung EVZ fördert neben Projekten zur unmittelbaren Unterstützung von NS-Opfern auch Fachtagungen oder Konferenzen zum Thema „Engagement für Opfer des Nationalsozialismus“.

Dossier Soziale Situation der NS-Opfer

Erfahren Sie mehr. Interessante Hintergrundinformationen, Interviews und ausgewählte Projekte.

Ausstellungen

Die Ausstellungen können bei der Stiftung EVZ ausgeliehen werden.

Projektauswahl