Förderprogramm

Zwangsarbeit und vergessene Opfer - Erinnern an nationalsozialistisches Unrecht

Der Stand der Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit ist in Europa nach wie vor sehr unterschiedlich. Es gibt zudem in Deutschland und den vom NS-Regime besetzten Ländern bzw. deren Nachfolgestaaten weitere Opfergruppen von NS-Unrecht, die noch keinen angemessenen Platz in der jeweiligen Erinnerungskultur haben. Diese werden in Deutschland häufig mit dem Begriff „vergessene“ NS-Opfer bezeichnet.


Wir unterstützen mit diesem Programm Projekte und Konferenzen, die einen multiperspektivischen Ansatz verfolgen und dadurch zur Entwicklung eines gemeinsamen  Geschichtsverständnisses in Europa beitragen.

Wir fördern:

1) Internationale Projekte, die sich mit der NS-Zwangsarbeit oder der Geschichte vergessener Opfergruppen auseinandersetzen und dazu beitragen, die Themen dauerhaft in den Erinnerungskulturen in Europa zu verankern.

detaillierte Ausschreibung

Antragsformular

 

 

2) Internationale Konferenzen, die kontextübergreifend das Thema NS-Zwangsarbeit oder „vergessener NS-Opfergruppen“ behandeln.

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Geförderte Projekte

Graphic Novel: Redrawing Stories from the Past

Im Rahmen des Projektes erforschen KünstlerInnen und Jugendliche aus verschiedenen europäischen Ländern die gemeinsame Vergangenheit und Gegenwart in Comics. mehr

Wer kann gefördert werden?

Projektbewerbungen können u.a. von Bildungseinrichtungen, Museen, Gedenkstätten, Archiven, zivilgesellschaftlichen Initiativen, gemeinnützigen Organisationen und Geschichtswerkstätten eingereicht werden.

Kriterien und Standards

Die Projekte verfolgen einen multiperspektivischen Ansatz und tragen dadurch zur Entwicklung eines europäischen Geschichtsverständnisses bei.

Status

Bewerbungsfrist für die Projektförderung ist der 13. Oktober 2017
Konferenzzuschüsse können laufend beantragt werden.

Übersicht der Projekte

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Ansprechpartner

Martin Bock

Projektkoordination

zavo(at)stiftung-evz.de

Tel.: +49 (0)30 25 92 97-48

Fax: +49 (0)30 25 92 97-11