Die Stiftung EVZ will die Geschichte der NS-Zwangsarbeit in der deutschen und europäischen Erinnerungskultur verankern. Dabei kommen die Opfer zu Wort, die ihre Erfahrungen im Nationalsozialismus nachkommenden Generationen vermitteln. Die Stiftung leistet einen Beitrag zur Entwicklung einer Erinnerungskultur auch für die deutsche Migrationsgesellschaft. Sie bringt die exemplarische Aufarbeitung von Gewalterfahrungen des 20. Jahrhunderts in den internationalen Erfahrungsaustausch ein. Die Stiftung EVZ will zudem das Bewusstsein für den jüdischen Anteil an der deutschen und europäischen Geschichte stärken.

 

Förderaktivitäten

Zwangsarbeit und vergessene Opfer

Im Förderprogramm "Zwangsarbeit und 'vergessene Opfer'" werden seit 2014 internationale Projekte gefördert, die sich mit der Geschichte der NS-Zwangsarbeit oder „vergessenen“ NS-Opfergruppen auseinandersetzen.

Migration und Erinnerungskultur

Die Gesellschaft in Deutschland steht vor vielfältigen Herausforderungen in einer Welt, die durch ein neues Ausmaß von Globalisierung und Migration geprägt ist. Ein- und Auswanderungsprozesse führen verstärkt zu wissenschaftlichen und pädagogischen Diskussionen über einen zeitgemäßen Umgang mit Geschichte.

Bildung mit Zeitzeugnissen

Die Opfer des Nationalsozialismus haben von ihren Erlebnissen eindrucksvoll Zeugnis abgelegt - in Wort, Schrift, Bild, Theater und Musik.

Begegnungen mit Zeitzeugen

Begegnungen mit Opfern des Nationalsozialismus sollen eine Geste der Versöhnung ermöglichen und die Erinnerung an das nationalsozialistische Unrecht wach halten.

Historisch-politische Bildung in der digitalen Welt

Historisch-politische Bildung findet zunehmend in digitalen Kontexten statt. Die Stiftung EVZ fördert innovative Formate, von denen neue Impulse ausgehen und welche durch die Nutzung medialer Entwicklungen ihre Potentiale voll entfalten.

Dokumentation der NS-Zwangsarbeit

Ausstellungen, Forschungsprojekte und Konferenzen zum Thema.

Projektauswahl