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Die Stiftung EVZ fördert mit dem Leo Baeck Programm die Vermittlung der deutsch-jüdischen Geschichte von schulischen und nicht-schulischen Institutionen. Deutsch-jüdische Geschichte wird heute primär als Opfergeschichte wahrgenommen. Diese Sichtweise übersieht den jüdischen Anteil an der wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Entwicklung in Deutschland. Das Programm möchte einen Perspektivwechsel für die Geschichtsvermittlung anregen. Es stärkt Initiativen und Multiplikatoren und richtet sich an Schulen sowie außerschulische Bildungs- und Kultureinrichtungen.
Das Programm ist eine gemeinsame Initiative der Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts e.V., der Stiftung EVZ und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Gefördert werden Projekte für Schüler, Lehrerfortbildungen und die Entwicklung von Lehrmaterialien. Angebote für die Sekundarstufe I werden dabei besonders berücksichtigt.
Anträge für Projekte können jährlich zum 1.5. und 1.10. eingereicht werden. Eine Fachjury berät über die Anträge und spricht Empfehlungen für die Förderung aus. Alle Projekte, die beantragt werden, müssen bis zum 1.8.2011 abgeschlossen sein.
Leo Baeck Programm
c/o Jüdisches Museum Frankfurt
Dr. Christine Keck
Untermainkai 14-15
60311 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69 212-35843
Fax: +49 (0)69 212-30705
lehrerfortbildung.lbi@stadt-frankfurt.de